Tame-Embraer 170: Die Heimbasis der Airline gilt als einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt.

Jet rast über Landebahn

Ein Flieger der ecuadorianischen Tame knallte in Quito in ein Gebäude. Das Flugzeug erlitt Totalschaden.

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Es war 19:11 Uhr am Freitagabend (16. September) als Flug EQ148 von Loja herkommend auf Piste 17 des Flughafens Quito Mariscal Sucre in Ecuador absetzte. Die neue Embraer 190 war mit 97 Passagieren und 6 Besatzungsmitgliedern besetzt. Die Landung war noch normal. Doch dann schaffte es der Pilot nicht, die Maschine zum Stillstand zu bringen. Sie schoss in hohem Tempo über die Sicherheitszone hinaus und rollte weiter - bis sie an einem Gebäude entlang schrammte und in eine Mauer prallte. Vier Menschen wurden beim Vorfall leicht verletzt und in lokale Spitäler gebracht, wie ecuadorianische Medien melden.

Warum das Unglück geschah, ist völlig unklar. Carlos Jácome, Präsident der Flugaufsichtsbehörde Consejo Nacional de Aviación Civil erklärte, gemäß der Zeitung El Comercio, derzeit könne man nichts zum Unfallhergang sagen. Erst müsse die Untersuchung abgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt der Landung regenete es jedoch gemäß lokalen Augenzeugen stark. Die Airline Tame (abgeleitet aus Transportes Aéreos Militares Ecuatorianos) erklärte, man habe das Flugzeug 2006 neu erstanden und es den Branchenstandards und den Vorschriften des Herstellers entsprechend gewartet.

Neuer Flughafen geplant

Der Flughafen Quito liegt 2800 Meter über dem Meer und mitten in der Stadt. Er gilt er der als einer der gefährlichsten Airports der Welt. Zudem ist seine Landebahn abschüssig, was eine Landung dort für Piloten sehr schwer macht. Daher wird nun im Osten der ecuadorianischen Hauptstadt ein neuer Flughafen gebaut, der auch mehr Sicherheitsreserven nach der Piste bieten wird.

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