So sah es in den Airbus A350 von Latam aus: Die Kabine könnte bei Lufthansa vorerst drin bleiben.

LufthansaKommt nach der Hainansa- die Latamsa-Kabine?

Lufthansa beschafft sich vier weitere gebrauchte Airbus A350. Noch ist nicht klar, ob die Flieger die hauseigene Allegris-Kabine bekommen oder die von Latam angepasst wird.

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Seit vergangenem Herbst fliegt Lufthansa mit Dreamlinern. Die ersten fünf Exemplare konnte sich die deutsche Fluggesellschaft im Eilverfahren besorgen, da sie Jets übernahm, welche die chinesische Hainan-Gruppe nicht mehr wollte. Um die Boeing 787-9 möglichst schnell einsetzen zu können, ließ Lufthansa die bereits eingebaute Kabine weitgehend unangetastet und veränderte sie nur so, dass sie zum eigenen Design passt.

Scherzhaft sagt man in der Branche deshalb, dass die Jets mit den Kennzeichen D-ABPA, D-ABPB, D-ABPC, D-ABPD und D-ABPE eine Hainansa-Kabine hätten. In den kommenden Monaten könnte eine zweite Wortschöpfung hinzukommen. Denn Lufthansa hat sich weitere vier Airbus A350-900 gesichert, die zuvor bei einer anderen Fluglinie im Einsatz gestanden haben: Latam.

30 Plätze in der Business Class

Latamsa würde sich daher anbieten. Denn der Konzern weiß noch nicht, was er bei den vier zwischen dreieinhalb und siebenjährigen Jets in Sachen Kabine machen wird. «Ob die neuen A350 mit der Lufthansa-Allegris-Kabine ausgestattet werden, ist noch nicht entschieden», erklärt ein Sprecher aeroTELEGRAPH.

Die vier Ex-Latam-Flugzeuge weisen 30 Business-Class- und 309 Economy-Sitze auf. Eine Premium Economy fehlt genauso wie eine First. In der Geschäftsreiseklasse sind die Plätze in einer 2-2-2-Konfiguration angeordnet, in der Economy stehen Neunerreihen.

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Die Hainansa-Dreamliner reicht Lufthansa an Austrian Airlines weiter. Und dort behalten die Boeing 787-9 ihre Kabine. Sie wird allerdings ans Design der österreichischen Nationalairline angepasst. Hainaua also.

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