Blick von außen: Im Sommer sollen alle A340 aufgefrischt sein.

Neue KabineIn Dresden wird der erste A340 von Swiss umgebaut

Der erste Airbus A340 von Swiss bekommt ein neues Interieur. Im Sommer 2019 sollen alle fünf Jets mit erneuerter Kabine abheben.

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Eigentlich sollten sie längst mit neuem Interieur fliegen. Swiss entschied vor zwei Jahren, fünf Airbus A340-300 noch für einige Zeit zu behalten, dafür aber die Kabine rundum zu erneuern. Im Sommer 2018 sollte der Umbau abgeschlossen sein. Doch Probleme mit der Zertifizierung des First-Class-Sitzes von Thompson Aero sorgten für Verzögerungen.

Auch der zweite Termin von Ende Oktober konnte nicht eingehalten werden. Nun aber kann die Lufthansa-Tochter loslegen. «Der Sitz wurde erfolgreich zertifiziert und getestet», erklärt eine Swiss-Sprecherin. Der Airbus A340 mit dem Kennzeichen HB-JMH hob am Donnerstag (6. Dezember) Richtung Dresden ab. Dort wird sein Inneres in den kommenden Wochen komplett erneuert.

Ein Jahr Verspätung

«Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten Ende Januar abgeschlossen sein werden», so die Sprecherin. Danach werden die vier weiteren A340 von Swiss einer nach dem anderen umgebaut. «Der Plan sieht vor, dass alle Flugzeuge bis im Sommer 2019 umgebaut sein werden», so die Sprecherin. Damit hat das Projekt ein Jahr Verspätung.

Die A340 von Swiss werden nach der Kabinenauffrischung über 223 Sitzplätze verfügen und damit vier mehr als bisher (acht First, 47 Business und 168 Economy). Die Sessel der Business Class stammen wie in den Boeing 777 von Thompson Aero. Für die Economy Class gibt es neue Sitze vom deutschen Hersteller Zim. Alle sollen sie aber optisch an die der 777 angeglichen werden. Auch das Bordunterhaltungssystem wird erneuert, zudem wird Internet an Bord eingeführt. Für die Flugbegleiter gibt es neue Bordküchen.

Veraltetes Interieur

Vor allem in den Premium-Klassen bieten die A340 von Swiss aktuell kein Produkt mehr, das mit den Besten der Branche mithalten kann. So ist beispielsweise das Unterhaltungssystem veraltet und der Bildschirm in der Business Class kleiner als der eines iPads. Nach dem Umbau soll der Komfort in den A340 dann dem in den Boeing 777 entsprechen.

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