Kabine eines Airbus A330 von Swiss: Schick, aber in die Jahre gekommen.

Neue Kabine Swiss SensesDas ist der Fahrplan für die Umrüstung der Airbus A330 bei Swiss

Die Schweizer Lufthansa-Tochter bringt ihre neue Langstreckenkabine Senses schrittweise in die Flotte. Nach zwei fabrikneuen Airbus A350 folgt ab Sommer 2026 der erste Airbus A330. Der Umbau ist für Swiss von entscheidender Bedeutung.

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Mit Senses hat Swiss nichts weniger als die größte Kabinenerneuerung seit Jahren angestoßen. Bislang bleibt das neue Langstreckenprodukt allerdings ein rares Erlebnis: Erst zwei Airbus A350 fliegen derzeit mit dem neuen Interieur – die mit den Kennzeichen HB-IFA und HB-IFB. Im Sommerflugplan sind sie für die sieben wöchentlichen Flüge nach Boston und die drei wöchentlichen Verbindungen nach Seoul eingeplant.

Swiss Senses wurde mit dem Airbus A350 eingeführt. Das neue Kabinenkonzept bringt in allen vier Reiseklassen ein vollständig neues Interieur – von der Economy bis zur First Class. Bis 2031 sollen insgesamt zehn fabrikneue Airbus A350-900 mit neuer Kabine zur Flotte stoßen. Der nächste große Schritt folgt nun - mit dem Umbau der Airbus A330. Sie weisen noch ein ziemlich in die Jahre gekommenes Interieur auf.

Airbus A330 HB-JHC macht den Anfang

Das Projekt liegt im Zeitplan: Der Umbau des ersten Airbus A330 werde in den Sommermonaten 2026 starten, erklärt Swiss. Für das erste Flugzeug kalkuliert die Lufthansa-Tochter inklusive behördlicher Genehmigungen eine Umbauzeit von vier bis fünf Monaten. Bei allen A330 rechnet sie anschließend mit rund fünf Wochen pro Flugzeug.

Den Anfang macht HB-JHC. Der Airbus A330-300 wurde 2009 ausgeliefert und wird zum Zeitpunkt des Umbaus rund 17 Jahre alt sein. Die Arbeiten erfolgen nicht in Zürich, sondern beim Wartungs- und Umbaupartner Haeco in Hongkong.

Swiss ist abhängig von Lieferketten

Auch wenn das Projekt aktuell im Zeitplan liegt; es bleibt stark abhängig von stabilen Lieferketten. Bereits Verzögerungen bei einzelnen Zulieferern könnten Auswirkungen auf den gesamten Ablauf haben. Um dieses Risiko zu reduzieren, setzt Swiss auf höhere Lagerbestände bei Komponenten und Rohstoffen – verbunden mit entsprechend höheren Kosten.

Der Umbau der Airbus A330 ist für Swiss von großer Bedeutung. Erst mit der Nachrüstung dieser Flieger wird die neue Kabine für einen großen Teil der Passagiere verfügbar - und verschwindet eine veraltete Kabine.

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