Bei der Schweizer Lufthansa-Tochter stehen Sparmaßnahmen beim Personal an. Während Lufthansa Group konzernweit die Personalkosten um 20 Prozent senken will, plant sie laut Chef Jens Fehlinger einen Abbau von rund zehn Prozent beim administrativen Personal. Kündigungen seien dabei jedoch nicht vorgesehen. Stattdessen setzt Swiss auf freiwillige Lösungen, wie er der Zeitung NZZ am Sonntag sagte.
Um Stellen in der Verwaltung abzubauen, bietet Swiss finanzielle Anreize an. Mitarbeitende erhalten etwa 20 Prozent des eingesparten Basislohns, wenn sie unbezahlte Ferien beziehen. Bereits zuvor hatte die Fluggesellschaft auf ähnliche Maßnahmen beim Kabinenpersonal gesetzt.
Hintergrund ist ein Überbestand bei den Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern. Swiss bot deshalb ihnen an, bis Ende April freiwillig zu kündigen und eine Austrittsprämie von 15.000 Franken zu erhalten. Laut der NZZ am Sonntag haben daraufhin 140 Kabinenmitarbeitende das Unternehmen verlassen.