Ryanair-Jet: Die Airline ist vom Flugabo nicht begeistert.

Angebot der BilligairlinesFlugabo von Wizz erzürnt Ryanair-Chef: «Marketingtrick»

Wizz Air hat ein Flugabo zum Pauschalpreis vorgestellt. Das gefällt der Konkurrenz gar nicht.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Fliegen, so viel, wie man will. Und das für rund 499 Euro. Dieses Angebot stellte Wizz Air vergangene Woche vor. Mit dem unbeschränkten Flugabo steht die ungarische Billigairline in Europa alleine da. Doch sie erzürnt damit ihren Haupt-Konkurrenten.

Ryanair-Chef Michael O'Leary pöbelte im Radioformat News Talk über das Angebot. Es handele sich um nichts anderes als einen «Marketingtrick». Er kritisiert dabei vor allem die Bedingungen, die für das Abo gelten.

Einschränkungen beim Abo

Denn: Die verfügbaren Flüge werden erst 72 Stunden vor Abflug freigeschaltet. Eine Garantie auf Verfügbarkeit der Wunschroute gibt es nicht. Außerdem zahlt man immer noch eine Pauschale von 9,99 Euro für Steuern und Gebühren.

«Sie können so oft fliegen, wie Sie wollen, aber Sie zahlen jedes Mal 9,99 Euro, wenn Sie einen Flug buchen, und Sie können den Flug nur drei Tage vor dem Abflug buchen», so O'Leary. Eine Pauschale funktioniere anders. «Die meisten Flüge werden voll sein, es wird keine freien Plätze mehr geben.»

Wizz Air wehrt sich

Marketingtrick oder nicht - das Angebot kam gut an. Innerhalb von 48 Stunden war laut Wizzair ein Kontingent von 10.000 Abos für den Preis von 499 Euro ausverkauft, so die Airline. Sie überlegt sich nun, den Preis nicht sofort auf 599 Euro zu erhöhen, wie ursprünglich geplant. Vielleicht gebe es noch ein weiteres Kontingent.

Die Kommentare von O'Leary verurteilt Wizz Air. Yvonne Moynihan, Compliance-Chefin der Airline, erklärte kurz nach O'Leary in derselben Sendung, die Kommentare seien «nicht nur provokant, sondern auch unzutreffend». Es sei zudem unwahrscheinlich, dass ein Flug ausverkauft sei, da die durchschnittliche Auslastung zwischen 90 und 95 Prozent liege.

Mehr zum Thema

Alaska Airlines führt Flugabonnement in Kalifornien ein

Alaska Airlines führt Flugabonnement in Kalifornien ein

Wizz Air: Die Airline bietet als erste in Europa ein Flugabo an.

Wizz Air startet Flugabo für Kurzentschlossene

Airbus A220 von Swiss: Kein Flugabo mehr.

Austrian und Swiss legen ihre Flugabos auf Eis

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

Video

So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack