Platz 6: Finnair, 89,52 Prozent.

Weniger EmbraerFinnair braucht größere Flugzeuge

Die Embraer sind der finnischen Fluglinie für Zubringerflüge nicht mehr groß genug. Um ihre Langstreckenflieger zu füllen, sucht Finnair nun größere Flugzeuge für die Kurz- und Mittelstrecke.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Nordamerika – Europa – Asien: Das ist die Zauberformel bei Finnair. Die Fluggesellschaft profiliert sich seit vielen Jahren mit ihrem Drehkreuz Helsinki als Langstreckenanbieterin zwischen Zielen in Ost und West auf der nördlichen Hemisphäre. Mit der Einflottung der Airbus A350 will die finnische Nationalairline diese Rolle verstärken und weitere Marktanteile gewinnen.

Dazu muss Finnair aber genug Menschen zum Umsteigen nach Helsinki fliegen können. Dabei stößt sie an Grenzen. «Unsere Europa-Flotte ist schon jetzt sehr gut genutzt und die Auslastung ist hoch», schreibt die Fluglinie in einer Medienmitteilung. Darum sei es unumgänglich, die Kapazität bei den Zubringerflügen auszubauen.

Embraer-Flotte wird verkleinert

In einem ersten Schritt mietet Finnair ab Mai 2016 für ein Jahr zwei Airbus A321 an. Das allein genügt aber nicht. Man werde sich darum zusätzliche Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge anschaffen, so die Airline in einer Medienmitteilung. «Wir prüfen alle Wachstumsmöglichkeiten», so Geschäftsführer Pekka Vauramo.

Doch das kann nur eine Zwischenlösung sein. Langfristig will Finnair eigene Flieger. Und die sollen größer sein als die heute noch oft eingesetzten Embraer E170 und E190 mit 76 und 100 Sitzen, welche die Partnerin Norra (Nordic Regional Airlines) derzeit einsetzt. «Wir planen die Embraer-Flotte zu verkleinern» so Finnair. Gleichzeitig werde eine ATR stilgelegt. Als Ersatz bieten sich die Bombardier C-Series CS300, die Boeing 737, der Airbus A320 oder auch die Embraer E2-195 an.

Abbau bei Partnerin Norra

Norra hieß früher Flybe Finland und wurde kürzlich von Finnair mehrheitlich an das Familienunternehmen Staffpoint und die Investmentfirma Kilco verkauft. Finnair bleibt mit 40 Prozent Minderheitseigentümerin. Norra betreibt eine Flotte von 12 Embraer E190, 2 E170 und 12 ATR 72. Damit fliegt sie im Auftrag von Finnair regionale Strecken.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack