Eurowings-Jet über Dubai (Montage): Bald öfter zu sehen.

Neue RouteEurowings fliegt von Köln/Bonn nach Dubai

Die Lufthansa-Tochter steuert Dubai künftig auch ab Köln/Bonn an. Damit setzt Eurowings immer mehr auf das Ziel im Netzwerk, das am weitesten von Deutschland entfernt ist.

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Mit Dubai nahm Eurowings im Winterflugplan 2023/24 ein neues Ziel auf. Da sie für den Sommer 2024 im Emirat keine Slots bekam, muss die Lufthansa-Tochter die Flüge ab Berlin und Stuttgart aktuell aussetzen. Dafür ist ein stärkeres Winter-Comeback geplant.

Statt vier Mal pro Woche wird Eurowings ab dem 27. Oktober täglich von Berlin nach Dubai fliegen. Ab Stuttgart startet sie dann drei statt zuvor zwei Mal pro Woche. Als dies im März bekannt wurde, verkündete Eurowings gleich auch noch zwei weitere Winter-Neuigkeiten: Flüge nach Jeddah in Saudi-Arabien ab Berlin und ab Köln/Bonn.

32 Biz-Class-Plätze

Und jetzt legt die Fluggesellschaft ab der Stadt am Rhein ebenfalls Dubai-Flüge auf. Los geht es am 28. Oktober. Ab dann fliegt Eurowings drei Mal pro Woche von Köln/Bonn ins Emirat, montags, mittwochs und samstags, wie dem Buchungssystem zu entnehmen ist. Die Flugzeit für den Hinweg gibt sie mit 6:45 Stunden an, für den Rückflug mit 7:25 Stunden.

Zum Einsatz kommen Airbus A320 Neo, wie das Portal Aero Routes schreibt, das zuerst über die neuen Flüge berichtete. Die Sitzplatzauswahl zeigt, wie die Kabine aufgeteilt ist: Zuerst gibt es acht Reihen der sogenannten Biz Class (32 Plätze), bei der der Mittelsitz frei bleibt und es unter anderem mehr Beinfreiheit sowie eine verstellbare Rückenlehne gibt. Es folgen zwölf normale Economy-Sitze, dann zwölf Plätze mit mehr Beinfreiheit und dann der Rest der normalen Economy-Class-Plätze.

Konkurrenz von Emirates in Düsseldorf

Während Eurowings auf der Strecke Berlin - Dubai Konkurrenz von Condor bekommt, wird sie ab Stuttgart und Köln/Bonn als einzige Airline das Emirat ansteuern. Allerdings gibt es ab Köln/Bonns Nachbarflughafen Düsseldorf zwei tägliche Dubai-Flüge von Emirates.

Dubai ist das Ziel im Eurowings-Netzwerk, das am weitesten von Deutschland entfernt ist. Airline-Chef Jens Bischof hat allerdings erklärt, dass er auch Lust auf noch fernere Destinationen in Asien und Afrika hätte, die etwa mit Airbus A321 LR und XLR möglich wären.

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