Laptop: In der Kabine sicherer als im Gepäck.

EasaEU-Behörde warnt vor Elektronik-Verbot

Das Elektronik-Verbot der USA berge ein großes Risiko, findet die Europäische Agentur für Flugsicherheit. Die Easa weist auf die Brandgefahr der Elektronik im Frachtraum hin.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich wollen die USA und das Vereinigte Königreich Fliegen sicherer machen. Mit dem kürzlich eingeführten Elektronik-Verbot auf Flügen aus gewissen Nahost-Staaten wollen sie Terroristen daran hindern, in Laptops und Tablets versteckte Bomben in die Kabine zu schmuggeln. Die Geräte müssen jetzt aufgegeben werden. Und genau darin sieht die Europäische Agentur für Flugsicherheit Easa ein großes Risiko.

Tragbare elektronische Geräte enthalten oft Lithium-Ionen-Batterien. Und die können sich spontan entzünden. Laptops und Tablets seien aus diesem Grund Gefahrengut, so die Easa in einer neuen Sicherheitsanweisung. Daher soll man sie «vorzugsweise in der Kabine transportieren», betont die Behörde.

Spontanes Entzünden

Passiert etwas, könne die Besatzung des Flugzeuges schneller reagieren, so die Agentur für Flugsicherheit. Das widerspricht den neuen Regeln der Briten und Amerikaner diametral. «Wir müssen aufpassen, dass die Minimierung eines Risikos nicht ein anderes erhöht», so Easa-Chef Patrick Ky.

Die Easa rät deshalb, gewisse Dinge zu beachten, wenn elektronische Geräte aufgegeben werden. Zum einen müsse sicher gestellt sein, dass Laptops und Tablets ausgeschaltet sind und nicht versehentlich eingeschaltet werden können. Zum anderen müssten sie so verpackt sein, dass sie gegen Beschädigung geschützt sind. Fluggesellschaften sollten dies beachten, so die EU-Behörde.

Mehr zum Thema

iPad: Was bringt das Verbot, fragt sich die Iata.

Iata hält Elektronik-Verbot für unsinnig

ticker-easa

Easa warnt umfassend vor Nutzung des Luftraums über dem Nahen Osten und dem Persischen Golf

Flughafen A Coruna: Auch der Tower in der nordspansichen Stadt wird von einem privaten Anbieter besetzt.

Fluglotsen in Spanien: Unterbesetzung, Überstunden und mangelnde Konzentration

Piloten in einem Cockpit: Die Easa schickt Testpersonal regelmäßig für die Zulassung neuer Flugzeuge um die Welt.

So testet die Easa, ob Jets von Comac und Co. zugelassen werden

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin