Laptop: In der Kabine sicherer als im Gepäck.

EasaEU-Behörde warnt vor Elektronik-Verbot

Das Elektronik-Verbot der USA berge ein großes Risiko, findet die Europäische Agentur für Flugsicherheit. Die Easa weist auf die Brandgefahr der Elektronik im Frachtraum hin.

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Eigentlich wollen die USA und das Vereinigte Königreich Fliegen sicherer machen. Mit dem kürzlich eingeführten Elektronik-Verbot auf Flügen aus gewissen Nahost-Staaten wollen sie Terroristen daran hindern, in Laptops und Tablets versteckte Bomben in die Kabine zu schmuggeln. Die Geräte müssen jetzt aufgegeben werden. Und genau darin sieht die Europäische Agentur für Flugsicherheit Easa ein großes Risiko.

Tragbare elektronische Geräte enthalten oft Lithium-Ionen-Batterien. Und die können sich spontan entzünden. Laptops und Tablets seien aus diesem Grund Gefahrengut, so die Easa in einer neuen Sicherheitsanweisung. Daher soll man sie «vorzugsweise in der Kabine transportieren», betont die Behörde.

Spontanes Entzünden

Passiert etwas, könne die Besatzung des Flugzeuges schneller reagieren, so die Agentur für Flugsicherheit. Das widerspricht den neuen Regeln der Briten und Amerikaner diametral. «Wir müssen aufpassen, dass die Minimierung eines Risikos nicht ein anderes erhöht», so Easa-Chef Patrick Ky.

Die Easa rät deshalb, gewisse Dinge zu beachten, wenn elektronische Geräte aufgegeben werden. Zum einen müsse sicher gestellt sein, dass Laptops und Tablets ausgeschaltet sind und nicht versehentlich eingeschaltet werden können. Zum anderen müssten sie so verpackt sein, dass sie gegen Beschädigung geschützt sind. Fluggesellschaften sollten dies beachten, so die EU-Behörde.

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