Laptop: In der Kabine sicherer als im Gepäck.

EasaEU-Behörde warnt vor Elektronik-Verbot

Das Elektronik-Verbot der USA berge ein großes Risiko, findet die Europäische Agentur für Flugsicherheit. Die Easa weist auf die Brandgefahr der Elektronik im Frachtraum hin.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich wollen die USA und das Vereinigte Königreich Fliegen sicherer machen. Mit dem kürzlich eingeführten Elektronik-Verbot auf Flügen aus gewissen Nahost-Staaten wollen sie Terroristen daran hindern, in Laptops und Tablets versteckte Bomben in die Kabine zu schmuggeln. Die Geräte müssen jetzt aufgegeben werden. Und genau darin sieht die Europäische Agentur für Flugsicherheit Easa ein großes Risiko.

Tragbare elektronische Geräte enthalten oft Lithium-Ionen-Batterien. Und die können sich spontan entzünden. Laptops und Tablets seien aus diesem Grund Gefahrengut, so die Easa in einer neuen Sicherheitsanweisung. Daher soll man sie «vorzugsweise in der Kabine transportieren», betont die Behörde.

Spontanes Entzünden

Passiert etwas, könne die Besatzung des Flugzeuges schneller reagieren, so die Agentur für Flugsicherheit. Das widerspricht den neuen Regeln der Briten und Amerikaner diametral. «Wir müssen aufpassen, dass die Minimierung eines Risikos nicht ein anderes erhöht», so Easa-Chef Patrick Ky.

Die Easa rät deshalb, gewisse Dinge zu beachten, wenn elektronische Geräte aufgegeben werden. Zum einen müsse sicher gestellt sein, dass Laptops und Tablets ausgeschaltet sind und nicht versehentlich eingeschaltet werden können. Zum anderen müssten sie so verpackt sein, dass sie gegen Beschädigung geschützt sind. Fluggesellschaften sollten dies beachten, so die EU-Behörde.

Mehr zum Thema

iPad: Was bringt das Verbot, fragt sich die Iata.

Iata hält Elektronik-Verbot für unsinnig

pratt whitney pw1100 lufthansa airbus a320 neo

Mehr als 600 Triebwerkssteile durch Trick gestohlen - jetzt könnten sie auf den Markt gelangen

ticker-easa

Easa warnt umfassend vor Nutzung des Luftraums über dem Nahen Osten und dem Persischen Golf

Flughafen A Coruna: Auch der Tower in der nordspansichen Stadt wird von einem privaten Anbieter besetzt.

Fluglotsen in Spanien: Unterbesetzung, Überstunden und mangelnde Konzentration

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies