Den obersten Regierungsposten in Deutschland hatte 2007 bereits Angela Merkel (CDU) inne. Für die 2005 zur Bundeskanzlerin ernannte Politikerin war es die erste Amtszeit. Außenminister war Frank-Walter Steinmeier (SPD). Bundespräsident war Horst Köhler.

Codeshare mit Air BerlinEtihad schimpft auf deutsche Regierung

Nach dem Verbot von 31 Codeshare-Flügen mit Air Berlin zieht die Golfairline das Urteil weiter. In der Begründung wettert Etihad gegen die Bundesregierung – und Lufthansa.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Kampf ist noch nicht vorbei, sondern hat wohl erst so richtig begonnen. Am Montag (4. Januar) legte Etihad Airways beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg Beschwerde gegen das Verbot von 31 Codeshare-Flügen mit Air Berlin ein. Die Golfairline zeigt sich angriffig. Man werde bis zum Ende dafür kämpfen, die getätige Investition in und die Zusammenarbeit mit der deutschen Fluggesellschaft zu schützen, erklärt sie in einer Medienmitteilung.

Der erwartete Gang ans nächsthöhere Gericht ist eine Antwort auf das negative Codeshare-Urteil, welches die Vorinstanz am 30. Dezember ausgesprochen hat. Bei Etihad ist man mehr als nur enttäuscht über diesen Entscheid. «Jetzt, nach vier Jahren in denen wir in Deutschland investierten, bei Air Berlin und auch selber neue Jobs schufen, ändern plötzlich die Regeln», wettert Vorstandsvorsitzender James Hogan. In den letzten Jahren waren die Codeshares stets bewilligt worden.

Etihad: Folge der Lobbyarbeit von Lufthansa

Überhaupt lässt Hogan wenig gute Haare an den deutschen Behörden. Das Engagement, das man gegenüber Air Berlin gezeigt habe und zeige stehe in krassem Gegensatz zur Unterstützung, die man von Seiten der Bundesregierung spüre. In anderen Ländern - etwa in Australien, Indien, Italien, Serbien und den Seychellen - sei der Einstieg von Etihad als Investor begrüßt und unterstützt worden. In Deutschland aber würden die Bemühungen durch die Lobbyarbeit von Lufthansa unterlaufen.

Und zum Schluss warnt Hogan noch. «Etihad ist nur ein Investor. Unsere Erfahrungen werden anderen als Lehrstück dienen, wenn sie internationale Investitionsentscheide treffen.» Protektionimus führe immer zu negativen Auswirkungen. Wenn die Bundesregierung keine Bereitschaft zum Schutz von Investitionen zeige, dann sei der Ruf des Landes gefährdet. «Machen Sie keinen Fehler», so Hogan weiter.

Berlin und Stuttgart betroffen

Die Zeit drängt. Am 15. Februar läuft die provisorische Genehmigung für die gemeinsamen Flüge aus. Insgesamt erstreckte sich das Urteil zwar über 31 Flüge. Zwei davon werden aber nicht mehr angeboten. Umstritten sind also nur noch 29 gemeinsame Flüge von Etihad und Air Berlin. Dabei geht es um Flüge ab Asien in Richtung Berlin oder Stuttgart. Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf sind nicht betroffen. Air Berlin hat sich dem Berufungsverfahren gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Braunschweig angeschlossen.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg