Ukraine International und Sky Up: Beide haben bereits Probleme mit Versicherungs- und Leasingunternehmen.

VersicherungsprämienEskalation in der Ukraine treibt Ticketpreise in die Höhe

Seit über einer Woche sorgt die angespannte Lage in der Ukraine für Probleme mit Flugzeugversicherungen. Wegen stark erhöhter Tarife sind Airlines nun gezwungen, die Zusatzkosten ihren Passagieren zu berechnen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Einigen internationalen Fluggesellschaften ist das Risiko Russlands bereits zu groß. Sie haben sich aus der Ukraine ganz oder teilweise zurückgezogen, darunter auch die Lufthansa-Gruppe. Ukrainische Airlines fliegen weiter. Doch sie haben mit Versicherungsproblemen zu kämpfen.

Wegen der russischen Bedrohung und der nun in den Osten der Ukraine entsendeten Truppen wollen Versicherungsunternehmen nicht mehr für Flüge aufkommen, oder verlangen höhere Zahlungen. Manche Leasinggesellschaften brachte dies bereits dazu, ihre Flugzeuge von ukrainischen Betreibern zurück zu verlangen. Sie sollten daraufhin in EU-Ländern geparkt werden. Ukraine International musste mehrere Boeing 737 in Spanien parken.

Aufschlag für die Passagiere

Um den höheren Versicherungsaufwand decken zu können, scheinen die Fluggesellschaften nun gezwungen, ihren Passagieren eine Zusatzgebühr zu berechnen. Das ukrainische Portal Turprofi berichtet, dass Airlines ihre Partner bereits über die kommenden Versicherungsgebühren informiert haben. Details sind nicht bekannt, doch angeblich könnte der Preis pro Fluggast im mittleren bis hohen zweistelligen Bereich liegen. Auch ohne Zusatzkosten sind Flugtickets zurzeit bereits teurer als üblich.

Kurz nachdem vor über einer Woche ein Sky Up Airlines-Flug aus Versicherungsgründen nach Moldau ausweichen musste, hatte Premierminister Denys Shmyhal ein Budget in Höhe von umgerechnet 520 Millionen Euro angekündigt. Es soll Versicherungs- und Leasingunternehmen als Sicherheit dienen. Doch die scheinen weitestgehend unbeeindruckt und erhöhen dennoch ihre Preise für Flüge im Luftraum der Ukraine.

Kein leergefegter Luftraum

Ganz leer ist der Luftraum über der Ukraine nicht. Am Dienstag waren dort ein paar wenige Flugzeuge unterwegs. Vor allem über dem Westen des Landes flogen Passagierflugzeuge zum Beispiel von den heimischen Fluglinien Ukraine International, Sky Up und Windrose sowie von internationalen Betreibern wie Wizz Air, Ryanair, Pegasus Airlines und Turkish Airlines.

Mehr zum Thema

Luftraum über der Ukraine am Dienstag um 11:22 Uhr: Nicht ganz leer.

Wie die Ukraine-Eskalation die Luftfahrt trifft

Lufthansa A320 in Kiew: Ab Montag wird die Flugverbindung vorerst eingestellt.

Lufthansa, Austrian und Swiss stellen Kiew-Flüge ein

Boeing 737 von Sky Up: Leasingfirmen wollen ihre Flugzeuge sichern.

Leasingfirmen wollen Flugzeuge von ukrainischen Airlines zurück

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack