Boeing-747-Frachter von KLM: In die Jahre gekommen.

Ersatz für Boeing 747 FKauft KLM Airbus A350 F, Boeing 777 F oder 777-8 F?

Als Passagierjet hat KLM die Boeing 747 ausgemustert. Bald fällt auch die Entscheidung über das Ende der letzten Jumbo-Jet-Frachter der niederländischen Airline.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist ein großer Deal. Vergangene Woche gaben der französische Schifffahrtsriese CMA CGM und Air France-KLM bekannt, im Luftfrachtmarkt künftig gemeinsame Sache zu machen. Rechnet man bereits bestellte Jets hinzu, kommen die neuen Partner in Zukunft auf eine Flotte von 20 bis 22 reinen Frachtflugzeugen.

Zu den schon georderten Fliegern gehören vier Airbus A350 F, die für Air France vorgesehen sind. Die Fluglinie wird die Frachter am Flughafen Paris-Charles de Gaulle stationieren. Sie werden dort die beiden Boeing 777 F der französischen Airline ergänzen.

Drei Modelle stehen zur Auswahl

Offen ist bisher die Frage, wie die Nachfolge der vier Boeing 747 F des Konzerns geregelt wird. Die Frachter werden von der niederländischen Cargotochter Martinair ab der Basis Amsterdam betrieben. Die drei Boeing 747-400 ERF (Extended Range Freighter) mit einem Durchschnittsalter von rund 19 Jahren tragen eine KLM-Cargo-Lackierung. Die Boeing 747-400 BCF (Boeing Converted Freighter) zählt sogar mehr als 32 Jahre und ist in Martinair-Farben unterwegs.

Von ihren 747-Passagiermaschinen hat sich KLM derweil schon vor einiger Zeit verabschiedet. Im März 2020 führte sie ihren letzten regulären Passagierflug mit dem Modell durch.

Airbus geht als Favorit ins Rennen

Wie das niederländische Portal Scramble berichtet, kam die Frage nach der Nachfolge der Boeing 747 F auf der Hauptversammlung von Air France-KLM am 24. Mai zur Sprache. Demnach sagte Konzernchef Benjamin Smith, man werde bald eine Entscheidung fällen. Zur Auswahl stünden Airbus A350 F, Boeing 777 F sowie der 777X-Frachter Boeing 777-8 F.

Nachdem sich Air France bei ihrer Order für Frachter von Airbus und nicht von Boeing entschieden hat, scheint der europäische Flugzeugbauer auch bei KLM/Martinair in der Favoritenrolle zu sein. Der neue Partner CMA CGM wird künftig zwar vier Boeing 777 F betreiben, besitzt aber schon vier Airbus A330-200 F und auch vier Airbus A350 F.

Mehr zum Thema

Air France, KLM und CMA CGM: Ziehen nun an eine Strang.

Air France und CMA CGM wollen Luftfrachtmarkt aufmischen

CMA CGM zurrt Auftrag für vier Airbus A350 F fest

CMA CGM zurrt Auftrag für vier Airbus A350 F fest

Air France-KLM zurrt Auftrag für vier Airbus A350 F fest

Air France-KLM zurrt Auftrag für vier Airbus A350 F fest

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin