Air France, KLM und CMA CGM: Ziehen nun an eine Strang.

Gemeinsame FlotteAir France und CMA CGM wollen Luftfrachtmarkt aufmischen

Der französische Schifffahrtsriese und Air France-KLM haben mit ihren 22 Frachtflugzeugen viel vor. Sie wollen gemeinsam zur Macht in der Luftfracht werden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der französische Schifffahrtsriese CMA CGM begann vor anderthalb Jahren, sich im Luftfrachtgeschäft breitzumachen. Seit Februar 2021 setzt seine Sparte CMA CGM Air Cargo vier Airbus A330-200 F ein, die von Air Belgium betrieben werden. Später bestellteer noch zwei Boeing 777 F und vier A350 F zur Verstärkung der Flotte.

Nun schaltet der Betreiber von mehr als 500 Schiffen erneut einen Gang hoch. CMA CGM kauft sich bei Air France-KLM ein und vereinbarte mit dem Luftfahrtkonzern eine Zusammenarbeit für mindestens zehn Jahre. Dabei werden die beiden Konzerne ihre Flotten reiner Frachtflugzeuge zusammenführen. «Unsere Flotte, die derzeit in Belgien registriert ist, wird bald in Frankreich registriert werden und den Flughafen Paris-Charles de Gaulle als Basis haben», erklärte ein Sprecher von CMA CGM gegenüber der Zeitung L'Usine Nouvelle.

Noch zwei Boeing 777 F mehr

Der Schifffahrtskonzern hat zudem offene Orders für zusätzliche acht Flugzeuge. Zu den bekannten Bestellungen für zwei 777 F und vier A350 F kommen weitere zwei 777 F hinzu. Air France-KLM bringt in die Partnerschaft sechs reine Frachter ein, zwei Boeing 777-200 F von Air France in Paris und vier Boeing 747-400 von der Tochter Martinair in Amsterdam. Hinzu kommen vier von Air France bestellte Airbus A350 F.

Insgesamt macht das dann eine Flotte von bis zu 22 reinen Cargojets. Teil der Partnerschaft sind aber auch die mehr als 160 Langstrecken-Passagierflieger von Air France-KLM, die ebenfalls Fracht in ihrem Bauch mitführen. Gemäß L'Usine Nouvelle ist der Luftfahrtkonzern zuversichtlich, mit dem neuen Partner in Sachen Luftfracht zur Nummer eins in Europa und zur Nummer vier weltweit zu werden. Worauf sich dies bezieht - etwa auf Flottengröße, Frachtkapazität in Tonnen oder tatsächlich geflogene Tonnenkilometer - bleibt unklar.

Vergleich mit Lufthansa Cargo

Lufthansa Cargo dürfte allerdings etwas gegen die Aussage haben. Sie verfügt aktuell über 15 Boeing 777 F, von denen vier Exemplare von Aerologic bereedert werden. Hinzu kommt einer und bald ein zweiter A321-Umbaufrachter. Und die Flotte wird zusätzlich um drei weitere Boeing 777 F und sieben 777-8 F wachsen auf dann 27 Flugzeuge.

Bei der Anzahl der Langstreckenpassagierjets spielt die Lufthansa-Gruppe mit allen ihren Airlines in der selben Liga wie Air France-KLM.

Mehr zum Thema

CMA CGM wird großer Aktionär bei Air France-KLM

CMA CGM wird großer Aktionär bei Air France-KLM

Containerschiff und Boeing 777 F: Die Kombination liegt im Trend.

Warum Schifffahrtsriesen jetzt in die Luftfahrt investieren

Airbus A330 F: Die neue Airline setzt auf Boeing 777 F.

Schiffahrtsriese plant eigene Airline mit Boeing 777 F

Video

Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies