Airbus A380 von Emirates am Flughafen München: Warten auf eine neue Generation.

Tim ClarkEmirates wirbt bei Airbus wieder für neuen A380

Die Golfairline hat den Kampf für einen A380 Neo wieder aufgenommen. Emirates-Präsident Clark fühlt sich von Airbus mittlerweile ernster genommen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Emirates-Präsident Tim Clark hat oft betont, wie sehr er es bedauert, dass Airbus nie einen A380 Neo gebaut hat. Schon im Rahmen der Messe ILA in Berlin im Juli verriet er, dass er das Thema auch nach dem Produktionsende des Superjumbos noch nicht zur Seite gelegt hat. Er spreche wieder mit Airbus über die Möglichkeit eines neuen Superjumbos, erklärte er.

Der Airbus A380 Neo hätte neue Triebwerke, Verbundwerkstoffe, einer kleineren Heckflosse, verbesserte Tragflächen und so einen viel geringeren Verbrauch. Und Clark gibt noch immer nicht auf. «Ich habe mehr als ein Mal mit Airbus gesprochen», sagte er jetzt dem Sender CNN.

Ideal für London-Heathrow und Amsterdam

Aktuell konzentriere sich der Flugzeugbauer zwar auf die A320-Neo-Familie und den A350, so der Emirates-Präsident. Er habe bei der Sache mit dem neuen A380 das Gefühl, «sie beginnen, das Thema etwas ernster zu nehmen». Laut dem Sender sagte Clark, er könne sich sogar einen noch größeren Jet als den aktuellen A380 vorstellen.

«Stellen Sie sich einen Flügel aus Verbundwerkstoff vor und einen Rumpf, der überwiegend aus Verbundwerkstoff besteht», sagte Clark. «Stellen Sie sich Triebwerke vor, die eine Verbesserung von 20 bis 25 Prozent im Vergleich zu heute bieten.» Damit würde man Umweltanforderungen erfüllen und beim wachsenden Verkehr in den nächsten Jahrzehnten auch an vollen Flughäfen wie London-Heathrow oder Amsterdam die Slots optimal nutzen.

Boeing 777-9 ist Emirates nicht groß genug

Alleine mit Boeing 787 und Airbus A350 werde die weltweite Luftfahrt dem Wachstum nicht gerecht werden können, prognostiziert Clark. Und auch die kommende Boeing 777-9 ist ihm für Emirates nicht groß genug. «Sie bietet in unserer Konfiguration 364 Plätze gegenüber 484 in den A380 mit unserer neuen Premium Economy», so Clark. «Vorher waren es sogar 519.»

Mit Blick auf neue Triebwerke für den A380 sagte Clark, es gebe dazu «sehr interessante Studien». Allerdings hätten sich die Hersteller in den vergangenen 20 Jahren auf die Weiterentwicklung von Motoren für kleinere Jets fokussiert. Man versuche daher, sie dazu zu bewegen, sich auch wieder mehr den größeren zuzuwenden.

Kosten von bis zu 20 Milliarden Dollar

Clark gestand im Juni in Berlin ein, dass es bei den meisten anderen Fluglinien aktuell noch nicht genügend Appetit auf einen neuen A380 gebe, der einen Listenpreis von über einer halben Milliarde Dollar aufweisen dürfte. Mit dem Anstieg des Verkehrs könne das aber in 10 oder 15 Jahren anders aussehen, so der Manager. Zuletzt hatten bereits diverse Fluggesellschaften ihre Superjumbos reaktiviert. Auch Lufthansa nimmt einige wieder in Betrieb.

Auf Nachfrage von aeroTELEGRAPH sagte Clark als Rat an Airbus: «Wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich mir im Stillen anschauen, was zu tun ist.» Die Kosten für ein solches Programm schätzte der Emirates-Präsident auf 15 bis 20 Milliarden Dollar.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Die größte Betreiberin.

Ohne Airbus A380 fürchtet Emirates ein Problem

Airbus A380 von Emirates: Der Superjumbo brachte vor der Pandemie 80 Prozent der Gewinne der Golfairline.

Warum Emirates weiter an den Airbus A380 glaubt

<hr />

Airbus A380 von Emirates: Wird die Airline enttäuscht?

Airbus-Chef lässt Emirates warten

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack