Dreamliner von Emirates: Die Golfairline bestellt mehr davon - auf Kosten der 777X.

Dafür mehr DreamlinerEmirates nimmt definitiv weniger Boeing 777X

Die Golfairline verhandelt seit Monaten über eine Umschichtung von 777X zu 787. Jetzt haben sich Emirates und Boeing geeinigt. Ein Streitpunkt bleibt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Im November 2013 war Emirates in Kauflaune und und bestellte gleich 150 Boeing 777X. Die Golfairline verlieh damit dem neuen Langstreckenflugzeug von Boeing gehörig Schub. Fast die Hälfte aller 777X-Orders entfallen bis heute auf sie.

Aber schon vergangenes Jahr bestätigte das Management der Fluggesellschaft aus Dubai, dass es nicht mehr so viele Boeing 777X will. Stattdessen möchte es mehr Exemplare vom kleineren Dreamliner. Eine Umwandlung geschah bei der Dubai Air Show 2019, als Emirates 30 Boeing 787-9 bestellte und angab, dafür weniger 777X zu übernehmen.

Erneute Anpassung

Im Orderbuch von Boeing finden sich mittlerweile nur noch 115 Exemplare der 777X für die Golfairline. Weiterhin hält Emirates 61 Optionen. Eventuell schichtet Emirates aber noch weiter um. Denn die Covid-19-Pandemie hat die Ausgangslage nochmals verändert. Die Nachfrage nach Flugreisen wird jahrelang geringer sein als erwartet und so braucht Emirates auch weniger große Flugzeuge.

Die Boeing 777-9 als größere Variante der 777X hat standardmäßig in zwei Klassen Platz für 426 Personen, die 787-9 für 296 und die 787-10 für 336 Passagiere. Vorläufig haben sich Boeing und Emirates immerhin auf die Verteilung der offenen Bestellungen auf 777X und Dreamliner geeinigt - genaue Zahlen verraten sie aber noch nicht.

Boeing will 777X liefern, Emirates möchte Dreamliner

Uneinig ist man sich noch über die Liefertermine, wie Vorstandsmitglied Adel Al Redha der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte. Boeing wolle lieber schnell 777X ausliefern, Emirates wolle die Dreamliner schneller, da sie aktuell die perfekte Kapazität hätten.

Mehr zum Thema

Boeing 777X von Emirates: Auslieferung nochmals später.

Emirates erwartet erste Boeing 777X erst 2022

Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline braucht nicht alle bestellten Flugzeuge.

Emirates hinterfragt offene Bestellungen

Boeing 777X in den Farben von Emirates: Die Golfairline hat 30 Exemplare abbestellt.

Orderbuch der Boeing 777X wird dünner

ticker-emirates

Emirates prüft Wiederaufnahme der Flüge nach Israel

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies