Dreamliner von Emirates: Die Golfairline bestellt mehr davon - auf Kosten der 777X.

Dafür mehr DreamlinerEmirates nimmt definitiv weniger Boeing 777X

Die Golfairline verhandelt seit Monaten über eine Umschichtung von 777X zu 787. Jetzt haben sich Emirates und Boeing geeinigt. Ein Streitpunkt bleibt.

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Im November 2013 war Emirates in Kauflaune und und bestellte gleich 150 Boeing 777X. Die Golfairline verlieh damit dem neuen Langstreckenflugzeug von Boeing gehörig Schub. Fast die Hälfte aller 777X-Orders entfallen bis heute auf sie.

Aber schon vergangenes Jahr bestätigte das Management der Fluggesellschaft aus Dubai, dass es nicht mehr so viele Boeing 777X will. Stattdessen möchte es mehr Exemplare vom kleineren Dreamliner. Eine Umwandlung geschah bei der Dubai Air Show 2019, als Emirates 30 Boeing 787-9 bestellte und angab, dafür weniger 777X zu übernehmen.

Erneute Anpassung

Im Orderbuch von Boeing finden sich mittlerweile nur noch 115 Exemplare der 777X für die Golfairline. Weiterhin hält Emirates 61 Optionen. Eventuell schichtet Emirates aber noch weiter um. Denn die Covid-19-Pandemie hat die Ausgangslage nochmals verändert. Die Nachfrage nach Flugreisen wird jahrelang geringer sein als erwartet und so braucht Emirates auch weniger große Flugzeuge.

Die Boeing 777-9 als größere Variante der 777X hat standardmäßig in zwei Klassen Platz für 426 Personen, die 787-9 für 296 und die 787-10 für 336 Passagiere. Vorläufig haben sich Boeing und Emirates immerhin auf die Verteilung der offenen Bestellungen auf 777X und Dreamliner geeinigt - genaue Zahlen verraten sie aber noch nicht.

Boeing will 777X liefern, Emirates möchte Dreamliner

Uneinig ist man sich noch über die Liefertermine, wie Vorstandsmitglied Adel Al Redha der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte. Boeing wolle lieber schnell 777X ausliefern, Emirates wolle die Dreamliner schneller, da sie aktuell die perfekte Kapazität hätten.

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