Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline braucht nicht alle bestellten Flugzeuge.

Airbus A350, A380 und Boeing 787, 777XEmirates hinterfragt offene Bestellungen

Die Golfairline hat Bestellungen für mehr als 200 Flugzeuge ausstehend. Emirates glaubt nicht, dass sie noch alle davon abnehmen wird.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Emirates fährt den Betrieb nach der Corona-Pause langsam wieder hoch. 29 Ziele steuert die Golfairline im Juni an. Auch sie erwartet aber in den kommenden Monaten keine schnelle Erholung. Erst im Sommer 2021 rechnet Airline-Präsident Tim Clark wieder mit einer stärkeren Nachfrage - sofern es bis dann eine Impfung gegen Covid-19 gibt.

Bis es wieder so ist, wie es einmal war, dauert es aber mehrere Jahre. «Ich denke, 2022/23, 2023/24 werden die Dinge zu einem gewissen Grad wieder zur Normalität zurückkehren und Emirates ein Netzwerk betreiben, wie es einmal war», so Clark gemäß der Zeitung The National bei einer Videokonferenz. Vor dem Ausbruch des neuen Coronavirus umfasste das Streckennetz von Emirates 157 Ziele in 83 Ländern.

«Alles ist möglich»

Die langsame Erholung hat auch Folgen für die Flottenplanung. «Alles ist möglich», so Clark gemäß der Zeitung Gulf News. Und er fuhr fort: «Wir sind bei Weitem nicht zuversichtlich genug, dass die Wirtschaft, die Cashflows, das Ergebnis uns in eine gute Position versetzen, um zu erraten, ob wir hundert von diesem oder hundert von jenem kaufen werden», sagte er.

Bei Emirates geht es um riesige Mengen. Bei der Golfairline stehen noch Lieferungen  von 203 Flugzeugen an. Sie erwartet noch 50 Airbus A350 und acht A380 sowie 30 Boeing 787-9 und 115 Exemplare der 777X. Weil viele Flieger geleast seien, mache es keinen Sinn, ältere Flugzeuge am Boden zu lassen, erklärte Clark. Sie sollen so schnell wie möglich in die Luft, um Geld einzufliegen.

Es geht bei vielen Airlines ums Überleben

Die Hersteller würden verstehen, dass Fluggesellschaften Orders hinausschieben oder gar stornieren müssten, so Clark.  Schließlich gehe es um deren Überleben. Emirates wird etwa nachgesagt, die letzten fünf Airbus A380 nicht mehr übernehmen zu wollen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline will nicht noch mehr Superjumbos.

Emirates will letzte fünf Airbus A380 nicht mehr

Auch in London-Stansted winkte man dem letzten Flug für eine Weile.

Emirates bekommt Kapitalspritze vom Staat

Die Emirates-Bodencrew in Zürich.

Emirates-Angestellte sagen «Auf Wiedersehen»

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies