Boeing 777X von Emirates: Auslieferung nochmals später.

Weitere VerzögerungEmirates erwartet erste Boeing 777X erst 2022

Bei der Auslieferung des neuen Langstreckenjets rechnet der größte Kunde erneut mit einer Verzögerung. Emirates prüft, einige 777X gegen ein anderes Modell zu tauschen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ursprünglich peilte Boeing 2019 an. Als die 777X Ende 2013 offiziell in den Verkauf ging, kündigte der amerikanische Flugzeughersteller die erste Auslieferung dann für 2020 an. Doch Verzögerungen beim neuen Riesentriebwerk GE9X und das Bersten einer Frachttür bei einem Statiktest brachten den Zeitplan durcheinander. Zuerst wurde die Übergabe der ersten 777X an Erstkundin Emirates von Juni auf Dezember verschoben, dann auf Anfang 2021.

Inzwischen glaubt man in Dubai, den neuen Langstreckenflieger noch später zu bekommen. Emirates-Vorstand Adel Al Redha sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, er erwarte die erste 777X nicht vor 2022. Zum einen habe die Schließung der Boeing-Werke auf dem Höhepunkt der Covid-19-Pandemie zu Verzögerungen geführt. Andererseits erwartet er auch einen «langwierigen Zulassungsprozess». Er glaube nicht, dass 2021 noch machbar sei.

Boeing 787 statt 777X

Boeing will die Aussagen des größten Kunden Emirates nicht direkt kommentieren. «Wir setzen unser robustes Testprogramm für die 777-9 fort, das im Januar mit der Flugerprobung begann», sagte ein Sprecher des Flugzeugbauers gegenüber der Agentur. «Wir sind weiterhin zufrieden mit den Fortschritten, die wir machen, und mit dem Flugzeug.» Man arbeite eng mit den Kunden zusammen.

Die neuerliche Verzögerung wird die Kunden kaum verärgern. Weil sie in den kommenden Jahren eine geringere Nachfrage erwarten, brauchen sie große Flugzeuge wie die 777X mit bis zu 426 Sitzplätzen in zwei Klassen vorerst nicht. Emirates überlegt sich deshalb auch, einige Bestellungen für 777X in solche für 787 umzuwandeln, wie Al Redha weiter sagte.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline braucht nicht alle bestellten Flugzeuge.

Emirates hinterfragt offene Bestellungen

Prototyp der Boeing 777-9: Außen länger, innen breiter.

Was ist an der Boeing 777X eigentlich alles neu?

Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline will nicht noch mehr Superjumbos.

Emirates will letzte fünf Airbus A380 nicht mehr

Airbus A380 von Emirates: Bekommt neue Premium Economy.

Emirates verabschiedet sich von Airbus A380 mit 615 Sitzen

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin