Bis zu 5000 Jobs wegEasyjet will jeden dritten Arbeitsplatz abbauen

Die Billigairline erwartet durch die Corona-Krise einen schwachen Sommer und danach eine langsame Erholung. Daher will Easyjet bis zu 30 Prozent der Stellen streichen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Ein profitabler Flugbetrieb sei nicht mehr möglich, erklärte Easyjet Ende März. Deshalb stelle man alle Flüge ein. Nach zehn Wochen am Boden werden am 15. Juni wieder erste Flugzeuge der Billigairline abheben. Sie verbinden vorerst aber nur 21 Flughäfen in Europa.

Auch für den Rest des Jahres ist Easyjet wenig zuversichtlich. Man werde in den Monaten Juli, August und September – und damit in den wichtigsten Monaten überhaupt – erst rund 30 Prozent der geplanten Kapazität anbieten können, prognostiziert das Unternehmen. Eine vollständige Erholung erwartet es nicht vor 2023.

51 Flugzeuge weniger

Deshalb reduziert Easyjet die Flotte deutlich. Zum Jahresende 2021 werde man rund 302 Flugzeuge haben, erklärte Easyjet am Donnerstag (28. Mai) in einer Mitteilung. Das seien 51 Jets oder rund 14 Prozent weniger als zuvor erwartet. Erreichen will die Billigairline dies vor allem durch die Verschiebung von Auslieferungen neuer Flugzeuge.

Eine kleinere Flotte bedeutet auch einen kleineren Personalbedarf. Man werde «in Kürze eine Mitarbeiterkonsultation zu Vorschlägen für einen Personalabbau» einleiten, teilt die Fluggesellschaft mit. Sie nennt dabei eine Größenordnung für die Reduktion von «bis zu 30 Prozent».

Kosten «auf allen Ebenen» reduzieren

Aktuell beschäftigt Easyjet in acht europäischen Ländern insgesamt rund 15.000 Menschen. Es geht also um den Verlust von bis zu 5000 Arbeitsplätzen. Auch die Schließung von Basen sei möglich, schreibt das Unternehmen.

Zudem werde man die Ausgaben «auf allen Ebenen des Unternehmens» reduzieren. So will die Billigairline mit Flughäfen und Bodenabfertigungsunternehmen sprechen, um tiefere Gebühren zu erreichen, tiefere Preise von Lieferanten zu bekommen und Marketingmaßnahmen zu fokussieren.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Easyjet Switzerland: Keine Hilfe vom Staat.

Easyjet Switzerland unzufrieden mit Regierung

Flieger von Easyjet: Vorerst nicht mehr am Himmel zu sehen.

Easyjet lässt alle Flieger am Boden

Easyjet-Passagiere fliegen jetzt CO2-neutral

Easyjet-Passagiere fliegen jetzt CO2-neutral

ticker-easyjet

Easyjet und Ryanair reduzieren Kapazität im Winter - aber unterschiedlich stark

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack