Flieger von Easyjet: Vorerst nicht mehr am Himmel zu sehen.

Komplettes GroundingEasyjet lässt alle Flieger am Boden

Als erste große europäische Fluglinie hat sich Easyjet für das totale Grounding entschieden. Wann es wieder losgeht, kann die Billigairline noch nicht sagen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Alle Fluggesellschaften weltweit müssen derzeit die Mehrheit ihrer Flieger am Boden lassen. Zu gering ist die Nachfrage wegen der Covid-19-Pandemie und der damit zusammenhängenden Einreiseverbote. Sie bedienen jedoch meistens noch einige wenige Strecken.

Auch Easyjet plante das. Rund zehn Prozent der Kapazität wollte die britische Billigairline weiterhin anbieten und vor allem Strecken zwischen Europa und dem Vereinigten Königreich bedienen. Das kündigte sie vor zehn Tagen an. Doch nun hat sie sich für einen radikaleren Schritt entschlossen.

Einigermaßen gut aufgestellt

Als erste große Fluggesellschaft hat Easyjet beschlossen, das Angebot auf Null herunterzufahren. Aufgrund der herrschenden Einschränkungen sei kein profitabler Flugbetrieb mehr möglich, so das Unternehmen am Montag (30. März) in einer Stellungnahme. Nachdem alle geplanten 650 Rückführungsflüge mit rund 45.000 Passagieren wieder gelandet seien, hebe bis auf Weiteres kein Flugzeug mit orange-weißer Lackierung mehr ab.

Darüber, wann das vollständige Grounding ein Ende hat, könne man noch keine  Aussagen treffen, heißt es von Easyjet. «Wir werden die Situation aufgrund der Regelungen sowie der Kundennachfrage fortlaufend überprüfen und informieren, sobald wir einen besseren Überblick haben», so die Fluglinie.

Einigermaßen gut aufgestellt

Durch die Stilllegung der Flotte spare man erhebliche Kosten, erklärt Easyjet weiter. Laut Chef Johan Lundgren tue man alles, damit die Fluggesellschaft nach der Krise in guter Position den  Betrieb wieder aufnehmen könne.

Im Vergleich mit anderen Fluggesellschaften ist Easyjet für die Krise einigermaßen gut gewappnet. Laut einer Berechnung der Analysten von Bernstein Research verbleibt dem Unternehmen Liquidität für 53 Wochen. Zum Vergleich: Bei der Lufthansa Group sind es laut der Studie - die keine externe Mittelbeschaffung berücksichtig - 17 Wochen.

Mehr zum Thema

Parked Lufthansa aircraft in Frankfurt: Barely any regular flights are taking off anymore.

So viele Wochen reicht die Liquidität der Airlines noch

Airbus A380 am Himmel: Derzeit ein seltener Anblick.

Airlines brauchen bis zu 200 Milliarden an Staatshilfe

Airbus A320 von Easyjet: Ein Flugzeug der Airline musste in Mailand evakuiert werden.

Powerbank sorgt für Rauch in Airbus A320 von Easyjet - Mailand-Malpensa muss Betrieb einstellen

ticker-easyjet

Russische Leasingfirma verklagt Easyjet auf 72 Millionen Pfund Schadenersatz

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack