Donald Trump: Der Ex-US-Präsident hat Tipps für Boeing.

Statt Boeing 737 MaxDonald Trump hätte Boeing 757 modernisiert

Der ehemalige US-Präsident äußert sich plötzlich zur Boeing 737 Max. Wenn Boeing seiner Empfehlung gefolgt wäre, hätte die 757 modernisiert werden müssen - und es wäre es nicht zu den Max-Abstürzen gekommen, so Donald Trump.

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Man kann Donald Trump eine gewisse Begeisterung für die Luftfahrt nicht absprechen. Von 1989 bis 1992 war der Ex-US-Präsident sogar Airline-Chef. Standesgemäß hieß seine Fluglinie Trump Shuttle und brachte Reisende von New York-La Guardia aus nach Boston und Washington, D.C.. Trump Shuttle setzte auf 17 Boeing 727.

Eine Boeing 727 diente nach dem Ende der Airline Trump 14 Jahre lang als Privatflugzeug. 2010 stockte Trump dann auf und kaufte dem Microsoft-Mitgründer Paul Allen eine Boeing 757 für 100 Millionen Dollar ab. Im Wahlkampf 2016 erlangte die Maschine als Trump Force One eine gewisse Bekanntheit. Während seiner Amtszeit stand die VIP-Maschine ungenutzt am Stewart Airport nördlich von New York.

«Fette und langsame 737»

Die Boeing 757 scheint es Trump wirklich angetan zu haben, denn nun übte er heftige Kritik an der Boeing 737 Max. Der Ex-Präsident schrieb in einem Beitrag auf seiner eigenen Social-Media-Plattform Truth Social, dass er Boeing empfohlen habe, «die unattraktive, fette und langsame 737 nicht zu verlängern, um ein größeres Flugzeug zu bekommen».

Eine Alternative präsentiert Trump gleich mit. Boeing hätte lieber die «schnelle, schöne und schnittige 757» aktualisieren sollen. Trump geht noch einen Schritt weiter und erklärt, hätte man vor Jahren auf ihn gehört, «wäre es nicht zu dem Desaster gekommen, das als 737 Max bekannt ist. Diese beiden furchtbaren Tragödien wären nie passiert», so der Ex-Präsident.

Neuer Name für 737 Max

Trump hatte sich schon nach den beiden Abstürzen 2018/2019 zu Wort gemeldet. Damals teilte er der Welt mit, dass er die Boeing 737 Max repariert, einige tolle zusätzliche Funktionen hinzugefügt und das Flugzeug mit einem neuen Namen versehen hätte.

Während seiner Zeit als Präsident hatte Trump auch eine neue Bemalung für die Air Force One vorgeschlagen, damit die Präsidentenflieger amerikanischer werde. Sein Nachfolger Joe Biden und dessen Regierung entschieden sich aber gegen die Lackierung der Flugzeuge nach Trumps Vorschlag.

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