Letzte Aktualisierung: um 11:00 Uhr

Boeing 757

Die Trump Force One fliegt wieder

Weil seine Boeing 757 nicht mehr flugtüchtig war, flog Donald Trump in den vergangenen Jahren mit einer Cessna Citation. Das gefiel ihm nicht. Jetzt ist der große Jet wieder bereit.

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Donald Trumps Boeing 757: Wieder unterwegs.

Mehr als vier Jahre lang befand sich das Flugzeug im Dornröschenschlaf. Die Boeing 757, mit der Donald Trump vor seiner Präsidentschaft unterwegs war, stand während seiner Amtszeit und auch danach ungenutzt am Stewart Airport nördlich von New York herum. Um zur Wartung nach Louisiana zu fliegen, brauchte der Jet ein Leihtriebwerk.

Das bekam er nicht. Und es sah eine Weile auch danach aus, als könnte die Trump Force One nie mehr abheben. Doch jetzt ist sie wieder unterwegs.

Mehrere Testflüge

Trump fast 30 Jahre alter Flieger ist wieder in der Luft, wie ein Tweet eines Mitarbeiters von Trump zeigt. Auf einem Foto sieht es aus, als sei man mit dem Flugzeug von West Palm Beach nahe Trumps Residenz in Mar a Lago in Florida nach Texas zu einer Veranstaltung für Trump-Anhänger geflogen.

Wie der Nachrichtensender CNN berichtet, hat Trumps Boeing 757 Anfang vergangener Woche mehrere Stunden lang Testflüge über einem kleinen Flughafen in Lake Charles, Louisiana, absolviert. Dabei dürften Techniker verschiedene Systeme und Geräte getestet haben, um die Flugtüchtigkeit wieder zu erlangen. Am Mittwochabend traf der Jet mit dem Kennzeichen N757AF  dann in West Palm Beach ein.

Cessna nicht der Favorit

In den vier Jahren der Präsidentschaft hatte Trump Zugriff auf ein größeres Flugzeug. Der damalige Präsident reiste in der Air Force One, der präsidialen Boeing 747 der USA. Seit seiner Abwahl musste er auf ein kleineres Flugzeug zurückgreifen. Lange war er mit seiner Cessna 750 Citation X unterwegs.

«Der kleine Jet ist nicht sein Favorit», sagte schon vor einer Weile ehemaliger Mitreisender gegenüber dem Fernsehsender CNN. Der Businessjet sei nicht nur deutlich kleiner und weniger luxuriös als die 757 mit ihren vergoldeten Armaturen, sondern trage auch keinen großen Trump-Schriftzug. Die Reaktivierung der Trump Force One wird auch daraufhin gedeutet, dass Trump 2024 wieder als Präsident kandidieren wird.