Flieger von Lufthansa, Swiss und Austrian: Hier gibt es Rabatt.

Angebot von Miles and MoreLufthansas Rabattkarte kommt nicht in die Gänge

Das Meilenprogramm der Lufthansa-Gruppe bietet Kunden Discount Pässe in limitierter Auflage an. Sie sind noch lange nicht ausverkauft. Zudem gibt es technische Probleme.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Im vergangenen November stellte Miles and More eine Art Bahncard für die Luft vor. Das Meilenprogramm der Lufthansa-Gruppe bietet den sogenannten Discount Pass in zwei Varianten an. Für einmalig 149 oder 299 Euro erhält man ein Jahr lang auf Europa-Strecken von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines 10 oder 20 Prozent Rabatt. Das Angebot ist auf 3000 der Pässe begrenzt.

Zu einem schnellen Ausverkauf kam es allerdings nicht. Der Discount Pass ist auch Ende Januar 2021 noch zu haben. Wie viele Exemplare man schon verkauft hat, wollte Miles and More auf Anfrage von aeroTELEGRAPH nicht verraten. Angesichts der aktuellen Corona-Situation und der damit einhergehenden Beschränkungen «war das Interesse am Discount Pass deutlich höher, als wir dies vermutet hätten», heißt es lediglich.

20-Prozent-Version ist beliebter

Miles and More hofft darauf, dass die Verkaufszahlen weiter anziehen, sobald wieder mehr Flüge abheben. «Wir gehen stark davon aus, dass diese 3000 Pässe vor dem 31.12.2021 verkauft sein werden», so die Lufthansa-Tochter. Auf dieses Datum ist der Verkauf begrenzt. Bisher wurde der 20-Prozent-Discount-Pass laut dem Unternehmen weitaus mehr gekauft als die 10-Prozent-Version. Die maßgebliche Käufergruppe sind Statuskunden.

Allerdings gibt es nicht nur zufriedene Kunden. Die Flüge mit dem Pass werden über eine spezielle Webseite gebucht. Und aeroTELEGRAPH erfuhr von Nutzern des Passes, die nicht informiert wurden, als ihre so gebuchten Flüge gestrichen oder sie umgebucht wurden.

Miles and More gesteht Fehler ein

Miles and More räumt ein: «Es ist richtig, dass Nutzer aus technischen Gründen in einigen Fällen keine automatisierten E-Mails zu gestrichenen oder umgebuchten Flügen erhielten.» Man arbeite mit Hochdruck daran, die Probleme zu beheben. «Der Prozess des automatisierten Versands der Umbuchungs-E-Mail wird in der kommenden Woche umgesetzt sein», verspricht man beim Meilenprogramm.

Es gibt zudem zwei Bedingungen, die eine Nutzung des Passes beim aktuell minimalen Flugprogramm erschweren: Der Pass gilt nur für Roundtrips und nur bei einem Aufenthalt von mindestens drei Tagen. aeroTELEGRAPH wollte wissen, ob man angesichts dieser Lage womöglich in Erwägung zieht, zumindest eine der Bedingungen temporär auszusetzen.

Keine Änderungen bei Bedingungen

Dies ist aber nicht der Fall. «Der Mindestaufenthalt von drei Tagen ist ein wesentlicher Teil des Passes», heißt es. Daraus ergebe sich auch, dass er nur für Roundtrips anwendbar sei. «Die derzeitige Flugplansituation ist grundsätzlich mit der Situation zum Launch des Passes vergleichbar – insofern ergibt sich zunächst kein Handlungsbedarf», Miles and More.

Mehr zum Thema

Lufthansa-Jet: Bald gibt es eine Art Bahncard.

Lufthansa führt Bahncard für die Luft ein

Swiss-Passagiere: Der neuPrämientarif hat Vor- und Nachteile.

Lohnt sich der neue Flex-Plus-Tarif von Miles and More?

Miles and More: Kulanz gegenüber den Mitgliedern.

Miles and More verlängert den Vielflieger-Status

Boeing 787 von Lufthansa: Die AIrline ist defizitär.

Streik legt Lufthansa lahm und der Konflikt verschärft sich immer weiter

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies