Boeing 787-9 Dreamliner von Oman Air: Die Fluggesellschaft kann weiterhin alle vom Embargo betroffenen Ziele anfliegen.

Oman AirDie Profiteurin der Katar-Krise

Das Katar-Embargo von vier arabischen Staaten trifft Qatar Airways heftig. Emirates und Co. leiden aber mit. Daneben gibt es jedoch eine Airline in der Region, die davon profitiert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Krise kam aus heiterem Himmel. Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben vor einer Woche unverhofft ein Landeverbot gegen Qatar Airways ausgesprochen. Zudem sperrten sie ihren Luftraum für die Fluggesellschaft aus Doha. Das bedeutet für sie Einnahmeverluste und Mehrkosten.

Doch auch die Airlines au den Boykottländern leiden. Emirates, Etihad Airways, Flydubai, Gulf Air und Saudia verlieren Umsatz. Daneben gibt es eine Airline in der Nachbarschaft, die von der Krise profitieren kann. Oman Air kann nach wie vor alle fünf Länder anfliegen. Sie ist also etwa für die rund 100.000 ägyptischen Gastarbeiter in Katar eine gute Wahl, wenn sie ihre Familien zu Hause besuchen wollen.

Viersterne-Airline

Auch die Bürger von Bahrain, Saudi-Arabien und der Vereinigten Arabischen Emirate, die in Katar leben und gemäß Aussagen der Regierung im Land verbleiben dürfen, können mit Oman Air via Muscat nach Hause fliegen. Oman Air ist da sicherlich erste Wahl. Denn sie ist eine Viersterne-Airline und wird von Passagieren regelmäßig wegen des guten Services gelobt.

Zudem hat die Fluggesellschaft eine sehr moderne Flotte. Sie bietet sich daher viel eher an als Kuwait Airways, die ebenfalls alle betroffenen Länder bedient. Oman Air half Qatar Airways wie auch Kuwait Airways bereits bei der Rückführung gestrandeter Passagiere aus Saudi-Arabien aus.

Mehr zum Thema

Teddybär am Flughafen Doha: Aktuell eingezäunt.

Flughafen Doha sperrt sein Wahrzeichen

Pferd im Container: Der Transport der Tiere ist aufwendig.

147 edle Pferde reisten mit Qatar Airways nach Europa in die Sicherheit

ticker-qatar-airways

Qatar Airways führt Sonderflüge durch, auch nach Frankfurt und Berlin - aber nicht ab Doha

Lufthansa-Flugzeuge in München: Der Flughafen fühlt sich angegriffen.

Deutschland will bestimmte Reisende aus dem Nahen Osten ausfliegen lassen

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack