Boeing 787-9 Dreamliner von Oman Air: Die Fluggesellschaft kann weiterhin alle vom Embargo betroffenen Ziele anfliegen.

Oman AirDie Profiteurin der Katar-Krise

Das Katar-Embargo von vier arabischen Staaten trifft Qatar Airways heftig. Emirates und Co. leiden aber mit. Daneben gibt es jedoch eine Airline in der Region, die davon profitiert.

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Die Krise kam aus heiterem Himmel. Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben vor einer Woche unverhofft ein Landeverbot gegen Qatar Airways ausgesprochen. Zudem sperrten sie ihren Luftraum für die Fluggesellschaft aus Doha. Das bedeutet für sie Einnahmeverluste und Mehrkosten.

Doch auch die Airlines au den Boykottländern leiden. Emirates, Etihad Airways, Flydubai, Gulf Air und Saudia verlieren Umsatz. Daneben gibt es eine Airline in der Nachbarschaft, die von der Krise profitieren kann. Oman Air kann nach wie vor alle fünf Länder anfliegen. Sie ist also etwa für die rund 100.000 ägyptischen Gastarbeiter in Katar eine gute Wahl, wenn sie ihre Familien zu Hause besuchen wollen.

Viersterne-Airline

Auch die Bürger von Bahrain, Saudi-Arabien und der Vereinigten Arabischen Emirate, die in Katar leben und gemäß Aussagen der Regierung im Land verbleiben dürfen, können mit Oman Air via Muscat nach Hause fliegen. Oman Air ist da sicherlich erste Wahl. Denn sie ist eine Viersterne-Airline und wird von Passagieren regelmäßig wegen des guten Services gelobt.

Zudem hat die Fluggesellschaft eine sehr moderne Flotte. Sie bietet sich daher viel eher an als Kuwait Airways, die ebenfalls alle betroffenen Länder bedient. Oman Air half Qatar Airways wie auch Kuwait Airways bereits bei der Rückführung gestrandeter Passagiere aus Saudi-Arabien aus.

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