Flieger der Lufthansa-Airlines: Grünes Licht für alle.

Austrian, Swiss und BrusselsDeutschland gibt Hilfen für Lufthansa-Töchter frei

Für Austrian Airlines, Swiss, Edelweiss und Brussels Airlines hat das Warten ein Ende. Deutschland gibt grünes Licht für die Rettungspakete der Lufthansa-Töchter.

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Das Warten zog sich in die Länge: Obwohl die Lufthansa-Gruppe staatliche Hilfspakete in der Schweiz, Deutschland, Österreich und zuletzt auch in Belgien ausgehandelt hatte, fehlte ein entscheidendes Puzzleteil: Der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds musste den Hilfen für die Töchter Swiss, Edelweiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines zustimmen. Da dies Anfang August noch nicht geschehen war, half Lufthansa der Tochter Swiss mit einem Notkredit aus.

Bei den anderen Töchtern wird das nun nicht mehr nötig sein. Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH erklärte eine Sprecherin des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums am frühen Montagabend (17. August), dass es eine Freigabe für alle drei Töchter gibt. Man könnte bestätigen, dass der Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Ausschuss «heute gegenüber der Lufthansa grünes Licht für die Annahme der Finanzierungszusagen durch Österreich, die Schweiz und Belgien gegeben hat.» Damit können Swiss, Edelweiss, Austrian und Brussels aufatmen.

«Die Erleichterung ist groß»

Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech schrieb bei Twitter: «Die Erleichterung ist groß, denn damit ist die letzte Hürde genommen». Man sei sehr dankbar, «dass uns in dieser historisch beispiellosen Krise und Pandemie geholfen wird».

Swiss und Edelweiss begrüßten ebenfalls die Entscheidung des WSF, «dem vom Schweizer Bund zu 85 Prozent abgesicherten Bankenkredit in der Höhe von 1,5 Milliarden Franken für Swiss und Edelweiss zuzustimmen». Swiss-Chef Thomas Klühr erklärte: «Wir sind sehr dankbar, dass die vom Bund bereits zugesicherte finanzielle Unterstützung in Form eines Kredits nun zum Tragen kommt.»

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