... Asiana Airlines, an deren Übernahme Korean Air arbeitet. Beide Fluglinien aus Südkorea haben bislang keine Boeing 777X geordert.

SüdkoreaDas sind die Kandidaten für die Asiana-Übernahme

Die südkoreanische Fluggesellschaft braucht einen neuen Hauptinvestor. Zwei Bieter-Bündnisse haben die Nase vorne - eines mit mehr Geld, eines mit mehr Erfahrung.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Um finanzielle Probleme in den Griff zu bekommen, verordnete sich die südkoreanische Asiana Airlines im Frühjahr eine Verkleinerung von Flotte und Streckennetz. Doch auch Hauptinvestor Kumho Asiana geriet in Finanznöte und gab daher bekannt, sich von seinem Anteil von 31 Prozent an der Fluggesellschaft zu trennen, den er über die Tochter Kumho Industrial hält. Die Schweizer Bank Credit Suisse wurde mit dem Verkauf beauftragt.

Vier Interessenten schafften es in die engere Auswahl, den Anteil zu übernehmen und damit neuer Hauptaktionär von Asiana zu werden: Erstens der Mischkonzern Aekyung Group, der alles von Kosmetik bis Luftfahrt macht und bereits Hauptanteilseigner beim Billigflieger Jeju Air ist. Zweitens die Investmentgesellschaft Stonebridge Capital. Drittens ein Konsortium aus dem Mischkonzern HDC und der Investmentfirma Mirae Asset Daewoo. Und viertens ein Konsortium unter der Führung des Investmentfonds KCGI. Sie alle erhielten von der Credit Suisse die Chance, bis zum 7. November finale Angebote vorzulegen.

Zwei Bündnisse haben die Nase vorn

Nun sind aus vier Übernahmekandidaten allerdings drei geworden. Denn Aekyung und Stonebridge haben sich zusammengetan, wie die Zeitung Korea Times berichtet. Der Jeju-Eigner Aekyung tritt bisher am aggressivsten auf und betont, man sei der einzige Bieter, der Erfahrung in der Luftfahrtbranche habe. Hintergrund des Paktes ist zum einen, dass es Aekyung bisher an den finanziellen Mitteln fehlt, und zum anderen, dass Stonebridge nicht alleine bieten kann, weil die Behörden einen reinen Finanzinvestor nicht akzeptieren.

Aus diesem Grund muss sich das Investment-Konsortium um KCGI auch noch einen strategischen Partner suchen, wenn es im Rennen bleiben will. Derweil hat das dritte Bündnis den Vorteil, mit Mirae Asset Daewoo die größte Investmentfirma des Landes an Bord zu haben. Der Partner HDC verfügt zwar nicht über Erfahrung in der Luftfahrt, hofft aber auf Synergien mit seinen Geschäftszweigen in der Hotel- und Duty-Free-Branche.

A380-Feuer und San-Francisco-Stopp

Die Flotte von Asiana besteht laut der Flugzeugdatenbank ATDB derzeit insgesamt aus 86 Kurz-, Mittel- und Langstreckenjets von Airbus und Boeing. Ein Airbus A380 der Fluglinie machte kürzlich Schlagzeilen, als die im Flughafen Incheon wartenden Passagiere Flammen aus einem Triebwerk schlagen sahen. Zudem hat ein Gericht die Airline vergangene Woche angewiesen, als Strafe für eine tödliche Bruchlandung einer Boeing 777 vor sechs Jahren nun für 45 Tage ihre San-Francisco-Flüge einzustellen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Asiana: Der Hauptanteilseigner springt ab

Asiana sucht einen neuen Investor

Flugzeug von Asiana: Bald weniger im Einsatz

Asiana verkleinert Flotte und Streckennetz

Wrack der Asiana-Maschine: Die Ermittler gaben den Piloten die Schuld.

Asiana muss wegen Crash San-Francisco-Flüge aussetzen

ticker sum air

Neue Regionalairline für Südkorea: Sum Air übernimmt erste ATR 72

Video

copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack
03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin