Dorothea von Boxberg, Brussels AirlinesDas ist die Überfliegerin des Jahres 2024

Die Leserinnen und Leser von aeroTELEGRAPH haben abgestimmt - und der Titel geht nach Belgien. Brussels-Airlines-Chefin Dorothea von Boxberg ist die Überfliegerin 2024.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Sechs Managerinnen und Manager standen zur Wahl. Vier von Fluggesellschaften, einer von einem Flughafen und einer von einem Flugzeughersteller. Unter diesen sechs Personen aus der Luftfahrt suchten wir die Überfliegerin oder den Überflieger des Jahres 2024. Und mehrere Tausend Leserinnen und Leser haben abgestimmt.

Alle anderen überflügelt hat in der Abstimmung der Leserinnen und Leser mit fast 24 Prozent der Stimmen Brussels-Airlines-Chefin Dorothea von Boxberg. Platz zwei belegt mit rund 20 Prozent Indigo-Chef Pieter Elbers, Platz drei Westjet-Chef Alexis von Hoensbroech mit 16 Prozent. Es folgen Etihad-Chef Antonoaldo Neves sowie Thomas Hoff Andersen vom Flughafen BER (beide rund 14 Prozent) und Boeing-Chef Kelly Ortberg (knapp 12 Prozent).

Gewinn und Flottenwachstum

Überfliegerin von Boxberg war im April 2023 von Lufthansa Cargo an die Spitze der belgischen Lufthansa-Tochter gewechselt. Dort pflegt sie einen offenen Führungsstil, hat kein eigenes, geschlossenes Büro. «Ich finde das so sehr angenehm», erklärte die Airline-Chefin im April 2024 im Interview mit aeroTELEGRAPH. «Wir sitzen als drei Vorstände nebeneinander. Das hilft immer mal wieder, um schnell noch ein Thema zu klären oder ein Wort aufzuschnappen. Ich finde, das verbessert einfach die Kommunikation.»

Dorothea von Boxberg. Bild: Brussels Airlines

Damit hat von Boxberg Erfolg. Die 1974 im hessischen Bad Homburg geborene Managerin hat Stabilität in das Geschäft der Fluglinie gebracht, deren Chefs und Chefinnen in den Jahren zuvor oft und schnell gewechselt waren. Unter ihr ist die Lufthansa-Tochter, die lange als Sorgenkind galt, erstarkt. Im dritten Quartal erzielte sie einen operativen Rekordgewinn und sie wächst durch immer neue Flugzeuge von Mutter Lufthansa Group.

Wer 2023 und 2022 gewann

Von Boxberg folgt in der Wahl auf Air-Baltic-Chef Martin Gauss, der 2023 Überflieger wurde. 2022 waren die Männer und Frauen von der Sicherheitskontrolle auch stellvertretend für das ganze Luftfahrtpersonal als Überfliegerinnen und Überflieger ausgezeichnet worden.

Mehr zum Thema

Wer hat 2024 alle überflügelt?

Wer hat 2024 alle überflügelt?

Brussels darf mit zusätzlichen A320 Neo ausbauen, Austrian nicht

Brussels darf mit zusätzlichen A320 Neo ausbauen, Austrian nicht

Dorothea von Boxberg und Jets von Brussels Airlines: Fliegen noch nicht alle EU-Hauptstädte an.

«Der Airbus A321 Neo ist eine Überlegung für Brussels Airlines»

Flugzeug von Brussels Airlines: Die Tel-Aviv-Einsätze sind bei der Crews offenbar nicht beliebt.

Gewerkschaft droht Brussels Airlines wegen Flügen nach Israel mit Streik

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin