Airbus A330 von Corsair: Wechsel im Aktionariat.

Verhandlungen vor AbschlussCorsair bekommt neue Eigentümer

Die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation hat neue Aktionäre für Corsair an der Angel. Die Langstreckenairline könnte mehrheitlich in französischen Besitz wechseln.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Corona-Krise hat Corsair besonders hart getroffen. Nach dem Einstieg des neuen deutschen Mehrheitseigentümers im Frühjahr 2019 arbeitete die französische Langstreckenairline gerade an der Umsetzung einer neuen Strategie, um endlich nachhaltig profitabel zu werden. Dann kam der Flugstopp.

Im April war die finanzielle Lage bei Corsair deshalb extrem angespannt. Inzwischen hat sie sich gebessert. Corsair konnte den Flugbetrieb wieder starten und so Einnahmen erzielen. Zudem hat die Fluglinie die Kosten heruntergefahren. Mit dem Verkauf ihrer drei letzten Boeing 747 und eines Airbus A330-200 holte sie sich darüber hinaus Geld in die Kasse.

Neue Investoren für Corsair finden

Auf einen staatliche garantierten Kredit verzichtete Corsair deshalb. Es gebe bessere Möglichkeiten, sagte im August Chef Pascal de Izaguirre dem TV-Sender BFM Business. Die wichtigste Stoßrichtung: neue Investoren finden, die wieder in Corsair investieren können und wollen.

Die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation hatte bereits vor einigen Wochen erklärt, sie suche neue Aktionäre. Sie könne sich auch vorstellen, ganz bei Corsair auszusteigen. Die frühere Besitzerin Tui ist aktuell noch mit 27 Prozent an der Fluggesellschaft beteiligt, die Angestellten mit 20 Prozent.

Noch kein Vertragsabschluss

Jetzt scheint die Lösung für Corsair in Griffweite gerückt zu sein. Wie das Magazin Challenges schreibt, wollen das französische Überseedepartement Guadeloupe und Unternehmer aus den Französischen Antillen bei der Fluggesellschaft einsteigen. Die Zentralregierung in Paris unterstütze das Vorhaben, vielleicht auch finanziell, heißt es. Denn Corsair sei wichtig für das Überseegebiet.

Von Intro Aviation heißt es allerdings aktuell nur, man führe «vielversprechende Gespräche». Einen Vertragsabschluss gebe es noch nicht.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Corsair: Bald ab Deutschland unterwegs?

Corsair möchte in Deutschland starten

Auf zur letzten Reise: Die F-GTUI vor ihrem Abflug.

Corsair sagt dem Jumbo-Jet Adieu

Airbus A330 of Corsair: Where is the journey heading?

Deutsche Aktionäre müssen Corsair helfen

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier