Airbus A330 von Corsair: Neuer Besitzer.

Verkauf an Intro AviationTui reicht Corsair an deutschen Investor weiter

Tui verkauft die französische Langstreckenairline an die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation. Der Reisekonzern bleibt aber vorerst an Corsair beteiligt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Schon vor vier Jahren versuchte Tui, ihre französische Fluggesellschaft zu verkaufen. Der Deal war unterschriftsreif, doch im letzten Moment platze er doch noch. Die Angestellten von Corsair hatten sich gegen die Veräußerung an die Besitzerfamilie von Air Caraïbes  gewehrt.

Dieses Mal ging alles glatt. Nach rund einjährigen Verhandlungen verkauft Tui Corsair an die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation, wie am Montag (18. März) bekannt gegeben wurde. Diese übernimmt in einem ersten Schritt 53 Prozent der Anteile der französischen Langstreckenairline. Der deutsche Reisekonzern bleibt vorerst mit 27 Prozent beteiligt, die Angestellten bekommen 20 Prozent der Anteile. Das war der ausdrückliche Wunsch der Arbeitnehmer.

Vor allem Ziele in den französischen Antillen

Zwischen Corsair und Tui gebe es keine Synergien, begründet der Konzern der Verkauf. «Wir richten Tui konsequent auf das Kerngeschäft Touristik aus. Hier investieren wir in Hotels und Kreuzfahrtschiffe und zunehmend in Urlaubserlebnisse in den Zielgebieten. Hier wachsen wir und hier bauen wir unsere globalen Aktivitäten weiter aus», so Tui-Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen. Über den Verkaufspreis wurde Stillschwiegen vereinbart.

Corsair besitzt eine Flotte von drei Boeing 747-400, zwei Airbus A330-300 und zwei A330-200. Damit fliegt sie vor allem Richtung französische Antillen sowie in die Elfenbeinküste, nach Kanada, Kuba, Madagaskar, Mauritius, Réunion, Senegal sowie saisonal nach Miami.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Corsair: Bald in deutschen Händen?

Deutscher Investor möchte Corsair übernehmen

Blick aus einem Flieger von Corsair: Das Übernahmeverfahren zieht sich hin.

Tui soll bei Corsair an Bord bleiben

Flieger von Corsair: Doch keine neuen Eigentümer.

Tui wird Corsair doch nicht los

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack