Condor flog mit Boeing 767 mehrmals für das britische Militär zwischen Birmingham und Dubai.

Im HerbstCondor reduziert Flotte um weitere Boeing 767

Der deutsche Ferienflieger reduziert seine Flotte stärker als zuerst geplant. Condor wird im Herbst eine zweite Boeing 767 ausflotten.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Januar flog die D-ABUL von Düsseldorf  zum Pinal Airpark – einem der größten Flugzeugfriedhöfe der Welt. Der Leasingvertrag für die 27-jährige Boeing 767-300 ER war ausgelaufen und Condor wollte ihn nicht mehr verlängern. Und so ging das Flugzeug zurück an die Leasinggeberin Aercap.

Die Rückgabe weiterer Flugzeuge sei nicht vorgesehen, hieß es damals. Inzwischen hat man am Hauptsitz in Neu Isenburg offenbar umgedacht. Das Management von Condor hat beschlossen, die Flotte weiter zu verkleinern und eine weitere Boeing 767 auszuflotten. «Der Leasingvertrag einer Boeing 767 läuft im späten Herbst aus, das Flugzeug wird die Flotte verlassen», bestätigt eine Sprecherin Informationen von aeroTELEGRAPH.

Jetzt bei Atlas Air - aber am Boden

Was aus dem Flugzeug wird, weiß man bei Condor nicht. Wie es aus Branchenkreisen heißt, wird wohl auch die zweite Boeing 767 nach der Rücknahme an eine Frachtairline in den USA gehen. Das ist auch bei der D-ABUL geschehen. Sie trägt inzwischen das Kennzeichen N664GT und gehört Atlas Air. Geflogen ist sie allerdings bisher noch nicht.

Aktuell besitzt Condor noch 15 Boeing 767-300 ER, die große Mehrheit davon ist geleast. Die  Flugzeuge sind mit bis zu 259 Sitzplätzen augestattet und fliegen vor allem auf Langstrecken. Sie will der Ferienflieger seit einiger Zeit ersetzen, da sie in die Jahre gekommen sind. Die jüngsten sind 20 Jahre alt, die ältesten 30.

Erneuerung mit Geld des neuen Eigentümers

Der neue Eigentümer Attestor will 250 Millionen Euro für die Anschaffung neuer Langstreckenjets zur Verfügung stellen. Zusammen mit Fremdkapital könne man Flugzeuge im Wert von rund einer Milliarde finanzieren, hieß es kürzlich. Früher standen bei Condor stets Airbus A330, A330 Neo, Boeing 787 zur Auswahl.

Allerdings muss die Übernahme zuerst vollzogen werden. Dazu müssen die EU-Wettbewerbshüter noch ihre Zustimmung geben.

Mehr zum Thema

Boeing 767 von Condor: Muss irgendwann in Rente.

Condor nimmt neuen Anlauf zur Flottenerneuerung

Seymour Street in London: Im Backsteingebäude mit den weißen Säulen links sitzt der neue Mehrheitseigentümer von Condor.

Wer steckt hinter Condor-Käufer Attestor?

Die D-ABUL: Die Boeing 767 von Condor verlässt die Flotte.

Condor schickt eine Boeing 767 in die Wüste

ticker-deutschland

Deutsche Marine verabschiedet nach 45 Jahren Westland Sea Lynx

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil