St. Helena von oben: Die Insel liegt mitten im Südatlantik und hat nur 4000 Bewohner.

Britisches ÜberseegebietComair verbindet St. Helena

Das britische Überseegebiet St. Helena bekommt im kommenden Jahr endlich einen Flughafen. Die Regierung bevorzugt eine südafrikanische Airline – damit gibt es wohl keine Direktflüge nach Europa.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Tourismusunternehmen auf St. Helena warten sehnlichst eine internationale Anbindung der Insel. Dafür wird derzeit der erst Flughafen der Insel gebaut, der 2016 eröffnet werden soll. Doch nun gibt es ein Problem. Die Regierung des britischen Überseegebiets bevorzugt für die regelmäßigen Flüge das südafrikanische Unternehmen Comair, das unter anderem die Billigfluggesellschaft Kulula betreibt. Anders als von Hoteliers gewünscht, will Comair nicht nach Europa fliegen – sondern nur nach Johannesburg.

Die Regierung von St. Helena und das britische Ministerium für internationale Entwicklung verkündeten kürzlich, dass Comair St. Helena mit Johannesburg verbinden soll. Das Unternehmen werde eine Boeing 737-800 einsetzen und die Verbindung nach Johannesburg einmal wöchentlich anbieten. Die Flugzeit beträgt viereinhalb Stunden. Dank der Partnerschaft mit anderen internationalen Fluggesellschaften werde es Verbindungen über Johannesbug nach London, Amsterdam, Paris, Sydney und Hongkong geben. Details sollen in den nächsten Wochen geklärt und dann der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.

Tausende Kilometer vom Festland

Für Konkurrent Atlantic Star Airlines ist das ein klarer Fehler. Touristen würden Direktverbindungen bevorzugen und entsprechend andere Urlaubsziele wählen, wie etwa Barbados. Die britische Airline hatte ebenfalls auf den Auftrag gehofft. Die neue Fluggesellschaft befindet sich derzeit in der Aufbauphase und soll ganz spezifisch auf die Bedürfnisse der Bewohner der Insel ausgerichtet sein. Sie will einmal in der Woche Kapstadt - St. Helena - Südeuropa - London fliegen. Dafür soll eine Boeing B757-200 mit Winglets eingesetzt werden.

St. Helena bildet mit der Insel Ascension und der Inselgruppe Tristan da Cunha das britische Überseegebiet St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha. Sie liegt mitten im Südatlantik, knapp 2000 Kilometer vor der Küste Angolas und knapp 3300 Kilometer vor der Küste Brasiliens. Die Insel ist rund 120 Quadratkilometer groß und hat rund 4500 Einwohner. Bekannt wurde die Insel als Verbannungsort von Napoleon.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Fly Safair: Die Airline expandiert.

Südafrikanische Airlines wollen Comairs Ende ausnutzen

Flieger der Comcair-Tochter Kulula: Bleiben am Boden.

Das dritte Grounding von Comair

Boeing 737-800 von Comair bei einem Testflug auf St. Helena: Die Airline fliegt in Südafrika auch als British Airways.

Comair muss den Betrieb einstellen

Boeing 737 von Kulula: Billigableger von Comair.

Comair spart und verschuldet sich für Neustart

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg