Flieger der Comcair-Tochter Kulula: Bleiben am Boden.

British Airways und KululaDas dritte Grounding von Comair

Zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren stellt die älteste private Fluggesellschaft Südafrikas den Betrieb ein. Die Flieger von Comair heben nicht mehr ab

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Pilatus Logo

Junior Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

In der Pandemie war es das erste Mal so weit. Comair stoppte den Betrieb für mehrere Monate und rettete sich in den Gläubigerschutz. Die älteste private Fluggesellschaft Südafrikas schaffte es aber, sich frisches Geld zu besorgen und startete wieder. Im März kam es aber erneut zum Grounding. Dieses Mal hatte es die südafrikanische Luftfahrtbehörde angeordnet. Und auch dieses Mal war die Airline  nach ein paar Tagen wieder in der Luft.

Doch jetzt kommt das dritte Grounding. Und dieses ist wieder freiwillig. Comair teilte am Dienstag (31. Mai) mit, alle Flüge am Abend einzustellen, die unter den Marken British Airways und Kulula durchgeführt werden. Der Grund ist Geldmangel. Der Prozess zur Beschaffung von frischem Kapital sei aber im Gange und es gebe Grund zu der Annahme, dass man dabei erfolgreich sein werde, so die Fluglinie in einer Stellungnahme.

Pläne für Neustart

«Wir haben alles getan, was wir konnten, um sie zu vermeiden. Comair, die Insolvenzverwalter und die Kreditgeber arbeiten mit Hochdruck daran, die Finanzierung zu sichern, damit wir unseren normalen Flugplan so bald wie möglich wieder aufnehmen können», kommentiert Comairs Chef Glenn Orsmond. Das Unternehmen bedient unter der Marke British Airways Strecken im südlichen Afrika. Zudem betreibt es mit Kulula eine Billigairline für nationale Flüge. Die Flotte besteht gemäß dem Luftfahrtdatenanbieter CH Aviation aus 43 Boeing 737-400, -500 und -800.

Mehr zum Thema

Boeing 737-800 von Comair bei einem Testflug auf St. Helena: Die Airline fliegt in Südafrika auch als British Airways.

Comair muss den Betrieb einstellen

Boeing 737 von Kulula: Billigableger von Comair.

Comair spart und verschuldet sich für Neustart

Boeing 737 von Fly Safair: Die Airline expandiert.

Südafrikanische Airlines wollen Comairs Ende ausnutzen

Flieger von Comair: Franchise für British Airways.

Auch Comair in Gläubigerschutz

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin