Crew von Iran Air: Die Fluggesellschaft arbeitet mit Lufthansa zusammen.

Codeshare-AbkommenIran Air und Lufthansa kooperieren

Lufthansa hat ein neues Codeshare-Abkommen mit Iran Air für Flüge zwischen dem Iran und Deutschland abgeschlossen. Die beiden Fluggesellschaften arbeiten auch in anderen Bereichen zusammen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

75 Millionen Einwohner, traumhafte Landschaften mit wertvollen Kulturschätzen und eine Wirtschaft mit viel Aufholbedarf - das alles verspricht der Iran. Von solchen Märkten träumen Luftfahrtmanager. Denn sie versprechen eine gute Grundauslastung und ein hohes Wachstum.

Seit der zaghaften Öffnung des Staates bauen deshalb Fluggesellschaften aus ganz Europa ihr Angebot nach Teheran und in andere iranische Städte aus. Lufthansa geht nun einen Schritt weiter. Die deutsche Fluggesellschaft hat am Dienstag (17. Januar) ein Codeshare-Abkommen mit Iran Air abgeschlossen. Es tritt schon am 1. Februar in Kraft. Es betrifft die Flüge zwischen Deutschland und dem Iran, wie die beiden Airlines bekanntgegeben haben.

Flüge ab Frankfurt und München

Iran Air wird künftig ihre Flugnummern IR1600 und IR1601 den Lufthansa-Flügen LH600 und LH601 zwischen Frankfurt und Teheran beziehungsweise Teheran und Frankfurt hinzufügen. Die Flugnummern IR1602 und IR1603 kommen zudem auf die Flüge LH602 und LH603 zwischen München und Teheran beziehungsweise Teheran und München. Das hilft Lufthansa, die Auslastung der Flüge zu erhöhen. Iran Air kann ihrerseits den Kunden mehr Optionen bei Flügen nach Europa bieten.

Iran Air arbeitet schon seit vielen Jahren mit Austrian Airlines zusammen. Die beiden Fluggesellschaften besitzen ein Codeshare-Abkommen für die Strecken Wien - Isfahan und Wien - Teheran. Daneben teilt Iran Air ihren Code mit Aeroflot (Moskau-Strecke), Azal Azerbaijan Airlines (Baku-Strecke) und Turkish Airlines (diverse Strecken, auch nach Deutschland).

Lufthansa hilft auch bei der Technik

Lufthansa schloss bereits vergangenes Jahr ein Abkommen mit Iran Air. Die deutsche Fluggesellschaft bietet in dessen Rahmen Unterstützung im Bereich Informatik, Unternehmensrestrukturierung und Wartung. Auch operative Hilfe, etwa bei neuer Navigationstechnik, will Lufthansa leisten.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Boeing 737 Max 8 am Flughafen Neapel: Während der Schließung weicht die Airline nach Salerno aus.

Ein Monat ohne Flüge: So reagieren die Airlines auf die Sperrung von Neapel

Bilder von Gästen des Swiss-Crewhotels: Die Airline zieht aus.

«Hier waren wir zu optimistisch»: Swiss zieht nach monatelanger Kritik aus Ekel-Hotel in Miami aus

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack