Flugbegleiterinnen von China Eastern Airlines: IhrArbeitgeber hat viel vor.

China Eastern und die neuen A320

Die chinesische Fluglinie kauft 70 Airbus A320 Neo. Damit will sie ihr Wachstum unterstützen. Airbus hilft mit großzügigen Rabatten und einem Gegengeschäft.

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Liu Shaoyong sieht die Zukunft strahlend. Das Wachstumspotenzial in China sei riesig, meinte der Chef von China Eastern Airlines kürzlich in einem Interview. Denn schließlich wolle die Zentralregierung in Peking das Land bis 2049 zu einem hochentwickelten Staat der ersten Welt machen. Die Wirtschaftsleistung pro Kopf werde sich alleine bis 2020 verdoppeln. Und so investiert Liu was das Zeug hält.

Am Freitag gab China Eastern bekannt, siebzig neue Airbus A320 Neo zu kaufen. Die Maschinen haben einen Wert nach Listenpreisen von 6,4 Milliarden Dollar. Doch die Fluggesellschaft bekam offenbar einen Preis, der «spürbar darunter» liegt, wie sie in einer Pflichtmitteilung an die Börse bekannt gab. Die A320 Neo werden zwischen 2018 und 2020 ausgeliefert und sollen auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt werden. Zur Zahlung gibt China Eastern auch sieben gebrauchte A300-600.

Triumph für Airbus

Der neueste Einkauf reiht sich in eine ganze Serie ein. In den letzten drei Jahren orderte China Eastern Flugzeuge für insgesamt 20 Milliarden Dollar. So soll die Flotte ausgebaut und erneuert werden. Alte MD-11, Bombardier CRJ, Airbus und Boeing 767 wurden gleichzeitig stillgelegt. Künftig sollen die Boeing 777-300ER und Airbus A330 die Langstrecke abdecken, die Boeing 737-800 und Airbus A320 die kürzeren Distanzen. Die vereinheitliche Flotte sei besser für den Kunden und senke die Kosten, so Liu.

Die Order ist auch ein Triumph für Airbus. Zum ersten Mal bestellte eine chinesische Fluggesellschaft die verbesserte A320-Variante Neo. Bislang war in diesem Segment der Markt ganz in der Hand von Boeing.

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