Flugbegleiterin von Korongo Airlines: Sie winkt nie wieder für die Fluglinie.

Grounding von Korongo AirlinesBrussels Airlines scheitert mit Afrika-Fluglinie

Korongo Airlines fliegt nicht mehr. Die Aktionäre der Fluglinie aus der Demokratischen Republik Kongo – allen voran die Lufthansa-Beteiligung Brussels Airlines – besiegelten das Ende.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Das Ende kam am 19. August. Techniker fanden am Höhenruder der Boeing 737-300 von Korongo Airlines große Schäden. Offenbar hatten lose Platten der Piste des Flughafens Mbuji-Mayi in der Demokratischen Republik Kongo dazu geführt, dass Splitter an das Steuerteil spickten und es stark beschädigten. Das Flugzeug musste aus dem Verkehr gezogen werden.

Da Korongo Airlines keine Ersatzmaschine auftreiben konnte, fielen alle Flüge aus. Die von Brussels Airlines geleaste Boeing 737 ist die einzige Maschine der Fluglinie. Sie war 2009 gegründet worden und gehört zu 37,5 Prozent der Lufthansa-Beteiligung Brussels Airlines. Die belgische Fluglinie übernahm die Wartung und das Luftverkehr-Zertifikat war in Belgien ausgestellt. Auch ein Teil der Piloten kam von Brussels. Neben der Airline sind lokale Investoren und die belgische Industriegruppe Forrest beteiligt.

Konkurrenz durch staatliche Congo Airways

Die Aktionäre beschlossen nun an einer außerordentlichen Hauptversammlung, den Betrieb einzustellen. Gleichzeitig wurde die Liquidation des Unternehmens eingeleitet. Die Bedingungen in der Demokratischen Republik Kongo seien extrem herausfordernd gewesen, so die Begründung.

Auch der Beschluss der Regierung, eine neue Nationalairline zu gründen, hat den Entscheid beschleunigt. Congo Airways sollte zuerst im Juni den Betrieb aufnehmen, dann im August. Doch ihre beiden Airbus A320 stecken in Dublin fest. Sie wurden von einem Richter blockiert, weil Gläubiger so die Zahlung von Schulden durch die Demokratische Republik Kongo erwirken wollen. Wann es nun losgeht, ist noch offen. Doch die Regierung will ihren Plan ohne Abstriche umsetzen. Und diese neue Konkurrenz war für das Management von Korongo Airlines zu viel des Guten.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug über die Piste hinausgeschossen und am Stand zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies