Erster Airbus A220 für Breeze Airways: Insgesamt 80 bestellt.

Mehr ReichweiteBreeze verhandelt mit Airbus über Zusatztank für A220

Breeze-Airways-Gründer David Neeleman will mit dem A220-300 längere Distanzen fliegen. Er interessiert sich für Airbus’ Technologie aus dem Businessjet ACJ Two Twenty.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Airbus hat schon Reichweite draufgelegt. Zuerst steigerte der Flugzeugbauer das Höchstabfluggewicht (Maximum Takeoff Weight oder MTOW) des A220-300 auf 69,9 Tonnen und die Reichweite damit auf 3400 Seemeilen oder 6297 Kilometer. Mittlerweile ist eine weitere Anhebung geplant, die zusätzliche 200 Seemeilen oder 370 Kilometer bringt.

Doch all das reicht Breeze Airways noch nicht. Die neue amerikanische Airline hat 80 Airbus A220-300 bestellt. Chef und Gründer David Neeleman sagte nun dem Portal Simple Flying, man spreche mit Airbus über Optionen auf noch mehr Reichweite. Dabei gehe es um Zusatztanks, die der Hersteller für die Businessjet-Variante ACJ Two Twenty entwickelt.

7400 Kilometer mit dem A220-300?

«Dann bauen wir einfach einen davon in unser Flugzeug ein, was uns eine Reichweite von etwa 4000 Seemeilen verschaffen würde», so Neeleman. Das wären 7400 Kilometer. Der ACJ Two Twenty, der auf dem kleineren A220-100 basiert, bringt es laut Airbus sogar auf bis zu 5650 Seemeilen oder 10.500 Kilometer. Möglich wird das durch bis zu fünf Zusatztanks.

Schon bei der Vorstellung des ACJ Two Twenty im Oktober 2020 hatte Airbus in einem Nebensatz angedeutet, dass womöglich auch die kommerziellen Passagierflugzeuge profitieren könnten. Der neue A220-Businessjet habe eine erhöhte Reichweite, «was dem gesamten A220-Programm zugute kommt», schrieb der Hersteller damals.

Europa, Brasilien, Hawaii im Visier

Breeze Airways könnte mit erhöhter Reichweite von der US-Ostküste aus mehr europäische Destinationen anfliegen, etwa in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder Italien. Chef Neeleman erklärte, man könnte man damit auch von Florida zu fast allen Städten in Brasilien fliegen sowie zu anderen Ziele in Lateinamerika, «und natürlich nach Hawaii». Gerade in Brasilien würden sich dadurch neue Möglichkeiten ergeben für die Zusammenarbeit mit Neelemans dortiger Fluggesellschaft Azul Linhas Aéreas.

Mehr zum Thema

Der erste Airbus A220 von Breeze: Weitere 79 folgen.

Breeze Airways holt sich Nachschub an Airbus A220

Eine Visualisierung des ACJ Two Twenty über Dubai, wo die die Firma Five von Kabir Mulchandani ihre Hotels hat.

Der erste A220-Businessjet geht an Hotel-Mogul aus Dubai

Airbus ACJ Two Twenty: Der A220 für Gutbetuchte.

Airbus bringt A220 als Langstrecken-Businessjet

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack