Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

VerkaufsargumentBoeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

Boeing tut alles, um die Nachfrage nach der klassischen 777 zu sichern. Offenbar sollen schon bald 14 Sitze mehr im Flugzeug möglich sein.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Viele Fluggesellschaften machen es von sich aus: Zuletzt hatte United Airlines angekündigt, statt bisher neun künftig zehn Sitze in eine Economy-Reihe ihrer Boeing 777 zu bauen. Auch die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss setzt in ihrer neuen Triple Seven auf die Zehnerreihe, genauso wie Air France, American Airlines, KLM, Emirates, All Nippon Airways (gewisse Versionen), Air New Zealand und Qatar ihre Boeing 777 bereits auf Zehnerreihen verengt haben. Passagiere sind freilich kein großer Fan der Lösung – immerhin heißt es, dass es pro Reihe vier Mittelsitze gibt.

Im Endeffekt zählt aber, welche Lösung für Fluggesellschaften die sparsamste ist– und das ist meist die mit mehr Sitzen. Boeing weiß das auch – und will reagieren. Wie das Fachportal Flightglobal berichtet, will der Flugzeugbauer noch im dritten Quartal dieses Jahres eine neue Kabinenoption präsentieren, die mehr Sitze als bisher beinhaltet. «Wir arbeiten an einer Reihe von Verbesserungen», so Marketingchef Randy Tinseth.

14 Sitze mehr und 2 Prozent geringerer Verbrauch

14 Sitze pro Flugzeug mehr pro Flugzeug will Boeing mit der neuen Variante in der Triple Seven anbieten können. Das würde eine Treibstoffersparnis von zwei Prozent pro Sitz bedeuten. Wie genau der Flugzeugbauer das schaffen will, ist nicht bekannt. Beliebt sind derzeit Varianten, in denen die Toilettenräume zu Gunsten von mehr Sitzplätzen verkleinert werden.

Die neue Kabine ist auch eine Methode, mit der Boeing dafür sorgen will, dass die klassische 777 weiterhin gut nachgefragt wird. Anfang des kommenden Jahrzehnts soll die Nachfolgeversion 777X auf den Markt kommen. Bei neuen Versionen kämpfen aktuelle Modelle damit, dass  sie weniger nachgefragt werden. Denn Kunden warten auf das neue Modell. Preisnachlässe oder Nachbesserungen –wie eben mehr Sitze oder ein geringerer Treibstoffverbrauch – sind Wege, diese Brücke zu verhindern.

Mehr zum Thema

Iran: Das Land braucht bis zu 500 neue Flugzeuge.

Iranische Airlines bestellen Boeing 737 und 777

Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Kommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Flieger von El Al: Diskriminiert die Airline?

Gebrauchte Boeing 777 im Sonderschlussverkauf

<div class="embed-container"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/fFEFEksnA_4" width="300" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>

Boeing 777 von Emirates kreiert ein Herz im Himmel

Video

Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack