Boeing 737 Max 10: Flog im Juni zum ersten Mal.

Anordnung der FAABoeing muss Handbücher von 777X und Max 10 überarbeiten

Die amerikanische Luftfahrtbehörde schaut Boeing genauer auf die Finger. Jetzt muss der Flugzeugbauer die Handbücher von 777X und 737 Max 10 ergänzen.

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Luftfahrt

Nach den beiden Abstürzen von Boeing 737 Max bei Lion Air 2018 und Ethiopian Airlines 2019 mit insgesamt 346 Toten geriet auch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA in die Kritik. Die Federal Aviation Administration hatte zuvor zugelassen, dass sich Boeing an entscheidenden Punkten der Flugzeug-Zertifizierung selbst überwachte.

Mittlerweile schaut die FAA dafür umso genauer hin bei den Jets von Boeing. Das merkt der Flugzeugbauer etwa bei der Produktion der 787 Dreamliner. Dabei ordnete die Behörde nicht nur umfassende Inspektionen an, sondern forderte im Mai auch mehr Informationen zur Behebung der Produktionsprobleme und sorgte somit für eine erneute Lieferpause.

Notfallverfahren müssen ins Handbuch

Jetzt schaut die FAA auch auf die noch nicht zugelassenen Modelle. Sie hat Boeing laut einem Bericht der Zeitung Seattle Times angewiesen, die Flughandbücher für den Langstreckenflieger 777X und die 737-Variante Max 10 zu überarbeiten. Der Hersteller muss darin nun detaillierte Notfallverfahren und -checklisten für die Cockpit Crews aufnehmen.

Diese Anweisungen für Notsituationen waren zuvor schon in anderen Dokumenten enthalten, welche aber von den einzelnen Fluggesellschaften für die Ausbildung ihrer Piloten angepasst wurden. Diese Dokumente werden im Gegensatz zu den Handbüchern jedoch nicht von den Aufsichtsbehörden bei der Erstzulassung des Flugzeugs geprüft.

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