Dreamliner-Produktion: Da lief etwas schief.

DreamlinerAlle Boeing 787 in den USA müssen zur Inspektion

Beschädigte Paneele im Frachtraum von Boeing 787 riefen schon im Februar die Luftfahrtbehörde der USA auf den Plan. Nun müssen sogar alle Dreamliner inspiziert werden - vorerst aber nur im Inland.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Nicht nur die Boeing 737 Max ist geplagt von neuen Problemen, auch die Schwierigkeiten bei der Boeing 787 wachsen. Die Federal Aviation Administration FAA weitet eine Untersuchung des Dreamliners aus. Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten hat dazu eine Lufttüchtigkeitsanweisung aus dem Februar aktualisiert.

Damals hatte die FAA die Anweisung erlassen, sogenannte Dekompressionspaneele im Frachtraum von Boeing 787-8, -9, und -10 zu überprüfen, nachdem es mehrere Vorfälle mit abgerissenen Paneelen gegeben hatte. Allerdings beschränkte die Behörde sich damals auf Flugzeuge mit bestimmten Seriennummern der zu untersuchenden Teile.

Mehr Flugzeuge betroffen

Jetzt heißt es dagegen: «Die FAA hat festgestellt, dass Dekompressionspaneele aller Teilenummern beschädigt werden (reißen) oder sich lösen können.» Damit sind vorerst alle Dreamliner betroffen, die in den USA registriert sind, von Airlines wie von Leasingfirmen.

Allerdings übernehmen Behörden wie die europäische Easa häufig die Lufttüchtigkeitsanweisungen der FAA. Die neue Anweisung der amerikanischen Behörde, über die zuerst das Magazin Aviation Week berichtet hatte, tritt am 5. Mai in Kraft.

Mehr zum Thema

Boeing 787 Dreamliner: Auf ein Produktionsproblem folgt das nächste.

FAA schaut Boeing bei 787 genauer auf die Finger

Boeing 787 Dreamliner: Derzeit ein Sorgenkind.

Geister der Vergangenheit holen Boeing bei der 787 ein

Flieger mit Boeing-Logo: Der Hersteller zahlt an Hinterbliebene.

Fluglinie aus Kamerun und Boeing streiten 30 Jahre nach Absturz um 179 Millionen Dollar

Boeing-Saab T-7A Red Hawk Advanced Jet Trainer - transatlantische Wertarbeit für besseres Ernstfall-Training

Transatlantischer Trainingsjet mit Ambitionen und Hürden

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies