Dreamliner-Produktion: Auf ein Problem folgt das nächste.

Montageproblem vermutetBoeing muss Dreamliner an mehr als 900 Stellen überprüfen

Der amerikanische Flugzeugbauer überprüft Befestigungselemente am Rumpf einiger nicht ausgelieferter Boeing 787. Sie wurden möglicherweise unsachgemäß installiert.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Boeing prüft ein mögliches neues Qualitätsproblem bei der Dreamliner-Produktion. Wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters berichteten, sollen bei einigen noch nicht ausgelieferten Boeing 787 im Werk in South Carolina mehr als 900 Befestigungselemente pro Flugzeug nicht richtig festgezogen worden sein, gleichmäßig verteilt auf beiden Seiten des mittleren Teil des Rumpfes.

Laut den Quellen gibt es keine unmittelbaren Bedenken hinsichtlich der Flugsicherheit, aber Boeing untersucht das Problem, um zu entscheiden, ob Nacharbeiten nötig sind. Der Flugzeugbauer bestätigte die Kontrollen. «Unser 787-Team überprüft Befestigungselemente im Seitenrumpfbereich einiger nicht ausgelieferter 787-Dreamliner-Flugzeuge, um sicherzustellen, dass sie unseren technischen Spezifikationen entsprechen», so ein Sprecher. «Die im Einsatz befindliche Flotte kann weiterhin sicher betrieben werden.»

FAA untersucht das Problem

Die Luftfahrtbehörde FAA erklärte, Boeing habe gemeldet, dass möglicherweise «Rumpfbefestigungen an einigen 787-Jets unsachgemäß installiert» worden seien. Die FAA, die Boeings Sicherheitskultur gerade eh genau im Auge hat, untersucht den Fall.

Erst vor anderthalb Monaten hatte Boeing ein anderes Problem im Dreamliner-Werk in South Carolina gemeldet. Einem Arbeiter war aufgefallen, dass einige seiner Kollegen Tests an der Verbindung zwischen Tragfläche und Rumpf und der dortigen elektrischen Erdung nicht durchführten-  die Arbeiten aber dennoch als abgeschlossen protokollierten.

Mehr zum Thema

Boeing 787: Problem im Werk North Charleston.

Boeing-Angestellte erledigten 787-Inspektionen nur auf dem Papier

Dreamliner-Produktion: Da lief etwas schief.

Boeing-Whistleblower: «Leute sprangen auf die Teile des Flugzeugs»

Boeing 737 Max 10 in den Farben von Delta: Die Fluglinie setzt weiter auf den Hersteller.

«Boeing ist ein unglaublicher Lieferant von hochwertigen Flugzeugen»

alaska airlines

Alaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack