Fahrwerk einer Boeing 777 von Air France: Das verlorene Teil war bekannt.

Verlorenes Fahrwerk-TeilBoeing kannte Schwachstelle der Boeing 777

Inzwischen ist klar, dass das zum Boden gefallene 60-Kilo-Teil von einer Boeing 777 von Air France stammte. Sowohl der Hersteller als auch die Airline wussten um die Schwachstelle.

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Zum Glück ist es in der Nacht passiert. Vergangene Woche verlor eine Boeing 777 über Schanghai ein 60 Kilo schweres Bauteil. Es krachte in eine Fabrik und durchschlug dort das Dach. Arbeiter waren zur Unglückszeit keine anwesend. Inzwischen ist klar, dass eine Maschine von Air France Schuld am harmlos ausgegangenen Zwischenfall hat. Sie hatte das Fahrwerks-Teil kurz nach dem Start am Flughafen Pudong auf rund 3700 Metern Höhe verloren, wie inzwischen feststeht.

Beim gefallenen Teil handelt es sich um die Abdeckung der Zugstrebe am Fahrwerk (Englisch: drag strut). Sie ist dazu da, die vertikalen Bewegungen des Rades an die Stoßdämpfer zu übertragen. Wie die Zeitung South China Morning Post schreibt, kannte Boeing offenbar die Schwachstelle dieses Bauteils. Der Hersteller habe die Fluggesellschaften darüber informiert.

Nicht nur Air France bemerkte das Problem an den Boeing 777

Auch Air France kannte offenbar das Problem. Die Fluggesellschaft soll gemäß dem Blatt den Boeing 777 eine Untersuchung verordnet haben, die zwischen 1998 bis 2008 ausgeliefert wurden. Auch andere Fluggesellschaften sollen die Schwäche des Bauteils bereits bemerkt haben. Momentan wird mit Checks vorgebeugt, bevor eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

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