Sendemast und Flugzeug von Airbus France: Sicherheitswarnung.

Französische Behörde warntBirgt 5G Gefahren für den Flugverkehr?

In Frankreich warnt die Luftfahrtbehörde vor Risiken durch den Mobilfunkstandard 5G. Dessen Signale könnten gerade bei der Landung die Höhenmessung stören.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Während des Fluges das Smartphone oder das Tablet nutzen? Bei den meisten Airlines ist das heute kein Problem mehr. Doch das könnte sich in Zukunft womöglich ändern - aufgrund von 5G. Der neue Mobilfunkstandard soll eine bis zu zehn Mal schnellere Datenübertragung bieten. In Frankreich sorgt er derzeit aber auch für eine Diskussion um mögliche Gefahren für den Flugverkehr durch die fünfte Generation des Mobilfunks.

Ein Sprecher der Luftfahrtbehörde DGAC sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: «Die Nutzung von 5G-Geräten an Bord von Flugzeugen könnte zu Risiken von Interferenzen führen, die potenziell zu Fehlern bei den Höhenmessungen führen könnten.» Dabei gehe es um mögliche Signalstörungen, die besonders beim Landeanflug gefährlich sein könnten.

5G-fähige Smartphones bitte abschalten

Die Flughöhe eines Flugzeuges wird einerseits per Luftdruckmessung bestimmt, andererseits über ein Radargerät an Bord und elektromagnetische Wellen. Bei diesen Radarhöhenmessern sieht die DGAC nun das Risiko einer Störung durch 5G.

Die Behörde hat Airlines laut AFP vergangene Woche über die potenzielle Gefahr informiert. Sie empfahl, alle 5G-kompatiblen Geräte an Bord in den Flugzeug-Modus zu versetzen oder abzuschalten. Das betrifft gerade auch Smartphones und Tablets.

Antennen an Flughäfen mit besonderen Auflagen

Ende vergangenen Jahres hatten rund 8600 5G-Stationen in Frankreich den Betrieb aufgenommen. Die DGAC erklärt, man habe dabei die Positionierung in der Nähe von Flughäfen überwacht und reguliert, um potenzielle Risiken zu senken. In der Nähe von 17 Flughäfen musste auch die Leistung der Antennen gedrosselt werden.

Mehr zum Thema

Condor-Jet am Gate: Fluggastbrücken lassen sich gut zeichnen.

Am Flughafen einfach mal was zeichnen - so geht's

Vorfeld am Flughafen Leipzig/Halle: Der Airport belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies