Mit Air Berlin stellte auch die Schweizer Tochter Belair den Betrieb ein. Kurz vor Weihnachten fehlten der Fluggesellschaft rund <a href="https://www.aerotelegraph.com/belair-angestellte-warten-auf-loehne">1,25 Millionen Franken um «kleinere und größere» Ansprüche der Angestellten zu befriedigen</a>.

VerhandlungenBelair landet nicht bei Eurowings

Air Berlin hat beschlossen, seine Schweizer Tochter aufzulösen. Das lokale Management sucht nach neuen Investoren für Belair, bekommt aber viele Absagen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Das Management von Belair nennt sie selbst Strohhalm-Lösungen. Der Name zeigt an, dass die Wahrscheinlichkeit ihrer Umsetzung gering ist. Nachdem Air Berlin im Januar beschlossen hatte, ihre Schweizer Tochter Ende Oktober aufzulösen, nahm das lokale Management Verhandlungen mit diversen potenziellen Interessenten auf. Das Ziel: Neue Investoren für Belair zu finden.

Dabei gab es nun einen Rückschlag. Der große Favorit vieler Mitarbeitender hat abgesagt. «Eurowings kann das Projekt mit uns aus übergeordneten Gründen (größere Projekte) bis auf weiteres nicht aktiv weiterverfolgen», heißt es in einer Information für das Personal. Auch ein zweiter interessierter Investor hat sich vor Kurzem zurückgezogen.

Schweizer AOC als Trumpf

Belair ist schuldenfrei, hat keine teuren Leasingverträge und besitzt ein Schweizer Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder kurz AOC). Damit kann sie ab der Schweiz auch Ziele außerhalb der EU anfliegen, was für eine EU-Gesellschaft nicht möglich ist. Das Management gab sich denn auch noch vor wenigen Wochen zuversichtlich, dass es eine Lösung finden werde.

Nun verbleibt aber nur noch eine richtige Option: Die Integration von Belair in Niki. Der neue Ferienflieger von Etihad und Tui mit Sitz in Wien kämpft aber derzeit noch mit den Behörden und weiß selbst noch nicht, wann genau er richtig starten kann. Daher haben die Österreicher die Verhandlungen mit Belair sistiert, wie es in der Personalinfo heißt.

Tiefere Löhne

Der letzte Strohhalm besteht aus zwei «exotischen» Lösungen wie das Management selbst schreibt. Die eine beinhaltet internationale Flüge, die andere einen Betrieb ab Genf. Allen Lösungen ist aber etwas gemeinsam, wie es heißt. Es werde eine «schlankere Bodenorganisation» geben und «tiefere Lohnkosten».

Mehr zum Thema

INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.

Wenn Airlines auf Popstars setzen

Flughafen Mönchengladbach: Wirkt ruhig - ist aber ganz schön geschäftig.

Einst Grasfeld, dann Air Berlins Düsseldorf-Alternative und heute Innovationslabor

Flugzeug von Condor in Wien: Hier brummt das Geschäft.

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies