Mit Air Berlin stellte auch die Schweizer Tochter Belair den Betrieb ein. Kurz vor Weihnachten fehlten der Fluggesellschaft rund <a href="https://www.aerotelegraph.com/belair-angestellte-warten-auf-loehne">1,25 Millionen Franken um «kleinere und größere» Ansprüche der Angestellten zu befriedigen</a>.

VerhandlungenBelair landet nicht bei Eurowings

Air Berlin hat beschlossen, seine Schweizer Tochter aufzulösen. Das lokale Management sucht nach neuen Investoren für Belair, bekommt aber viele Absagen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Management von Belair nennt sie selbst Strohhalm-Lösungen. Der Name zeigt an, dass die Wahrscheinlichkeit ihrer Umsetzung gering ist. Nachdem Air Berlin im Januar beschlossen hatte, ihre Schweizer Tochter Ende Oktober aufzulösen, nahm das lokale Management Verhandlungen mit diversen potenziellen Interessenten auf. Das Ziel: Neue Investoren für Belair zu finden.

Dabei gab es nun einen Rückschlag. Der große Favorit vieler Mitarbeitender hat abgesagt. «Eurowings kann das Projekt mit uns aus übergeordneten Gründen (größere Projekte) bis auf weiteres nicht aktiv weiterverfolgen», heißt es in einer Information für das Personal. Auch ein zweiter interessierter Investor hat sich vor Kurzem zurückgezogen.

Schweizer AOC als Trumpf

Belair ist schuldenfrei, hat keine teuren Leasingverträge und besitzt ein Schweizer Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder kurz AOC). Damit kann sie ab der Schweiz auch Ziele außerhalb der EU anfliegen, was für eine EU-Gesellschaft nicht möglich ist. Das Management gab sich denn auch noch vor wenigen Wochen zuversichtlich, dass es eine Lösung finden werde.

Nun verbleibt aber nur noch eine richtige Option: Die Integration von Belair in Niki. Der neue Ferienflieger von Etihad und Tui mit Sitz in Wien kämpft aber derzeit noch mit den Behörden und weiß selbst noch nicht, wann genau er richtig starten kann. Daher haben die Österreicher die Verhandlungen mit Belair sistiert, wie es in der Personalinfo heißt.

Tiefere Löhne

Der letzte Strohhalm besteht aus zwei «exotischen» Lösungen wie das Management selbst schreibt. Die eine beinhaltet internationale Flüge, die andere einen Betrieb ab Genf. Allen Lösungen ist aber etwas gemeinsam, wie es heißt. Es werde eine «schlankere Bodenorganisation» geben und «tiefere Lohnkosten».

Mehr zum Thema

IMG 4022

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

D-ALPG in der Lackierung von Air Berlin.

Ex-Air-Berlin A330 hebt nach langer Pause wieder ab - jetzt für bulgarische Airline

Ein letzter Blick auf die D-ASGK im ikonischen Air-Berlin-Look.

Die letzte Air-Berlin-Lackierung ist verschwunden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack