FörderungBayern will elektrischer Privatfliegerei Schub verleihen

Das deutsche Bundesland fördert ab 2025 mehr Flugplätze, um das elektrische Fliegen voranzutreiben. Ein zentrales Pilotprojekt Bayerns ist die E-Flugstrecke.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es wird noch dauern, bis Passagierflugzeuge elektrisch fliegen werden. Easyjet und Wright Electric arbeiten an einem Flugzeug, das 100 Passagiere über 500 Kilometer befördern soll, in einem Zeitrahmen von 20 Jahren. Besser sieht es in der allgemeinen Luftfahrt aus.

Mit der Velis Electro von Hersteller Pipistrel gibt es bereits ein Easa und FAA zertifiziertes Kleinflugzeug. Und auch Diamond hat sein Trainingsflugzeug DA-40 elektrifiziert. Um das private elektrische Fliegen weiter voranzubringen, muss die Ladeinfrastruktur auf Flugplätzen allerdings erheblich verbessert werden. Denn aktuell können E-Flugzeuge noch nicht lange in der Luft bleiben.

Bayern fördert E-Fliegen

Die Velis Electro schafft beispielsweise nur rund eine Stunde Flugzeit, was den Betrieb auf kurze Distanzen einschränkt. Eine engmaschige Ladeinfrastruktur ist essentiell, um die Akzeptanz von E-Flugzeugen zu erhöhen. Bayern wagt nun einen Vorstoß in die Richtung. Christian Bernreiter, Verkehrsminister des Freistaats, hat sich am 2. Dezember am Flugplatz Straubing-Wallmühle mit Vertretern aus Luftfahrt und Politik getroffen. Er wird Förderung nachhaltiger Flugplatzinfrastruktur zum 1. Januar deutlich ausweiten.

Mit der Änderung der Förderrichtlinie profitieren künftig alle Verkehrslandeplätze in Bayern von der Unterstützung, nicht mehr nur Schwerpunktlandeplätze wie Aschaffenburg, Bayreuth oder Coburg. Das ist ein bedeutender Schritt, um das weitere Projekt Bayerische E-Flugstrecke weiter voranzutreiben.

Bayerische E-Flugstrecke

Das Projekt der E-Flugstrecke ist im April auf der Luftfahrtmesse Aero Friedrichshafen entstanden. Einige Flugplätze wie Augsburg, Landshut, Eggenfelden, Vilshofen und Straubing wollen sich zusammenschließen, um ein Netz von Flugplätzen zu schaffen, die dank bestehender Ladeinfrastruktur es E-Fliegern ermöglichen, verschiedene Strecken zurückzulegen.

Nicht nur Bayern treibt die E-Fliegerei voran. Auch Nordrhein-Westfalen hat bereits 8,36 Millionen Euro von geplanten 54 Millionen Euro investiert, um unter anderem den Ausbau der elektrischen Luftfahrt zu fördern.

Mehr zum Thema

Weiterhin arbeitet Easyjet auch mit Wright Electric zusammen, die ein elektrisches Flugzeug entwickelt.

Was steckt hinter Easyjets Elektroflieger?

Die 100. Velis Electro: Das Flugzeug ist vielfach als Schulungsflugzeug im Einsatz-

100. Elektroflieger von Pipistrel geht nach Deutschland

Umgerüstete Cessna 208 Caravan: Braucht kein Kerosin.

Neue Hochleistungs-Akkus bringen elektrisches Fliegen weiter

Alpsees mit Schloss Hohenschwangau

Sommerurlaub in Bayern: Natur, Kulinarik und Kultur

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier