Airbus A320 Neo von Avianca: Es ändert sich einiges.

Neue TarifeAvianca bietet Business Class bald nur noch nach Europa

Die kolumbianische Fluggesellschaft speckt ihr Angebot ab. Nur wer mit den Boeing 787 von Avianca nach oder aus Europa fliegt, kann künftig Business Class buchen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wer aktuell mit Avianca einen Flug von Bogota nach Miami bucht, kann auswählen zwischen den Economy-Tarifen S, M und L sowie den Business-Class-Tarifen XL und XXL. Wer sich für die Geschäftsreiseklasse entscheidet, nimmt in den Airbus A319, A320 und A321 der Airline auf einem der zwölf Business-Class-Sitze in 2-2-Konfiguration Platz.

Ab dem 1. Oktober ändert sich das. Dann wird Avianca auf ihren internationalen Flügen in Nord-, Mittel- und Südamerika nur noch vier Economy-Tarife anbieten: XS, S, M, L. Damit fällt die Business Class weg, wie es in Kolumbien und Ecuador schon geschehen ist.

Business Class nur noch in Boeing 787

Avianca begründet die Anpassung damit, dass man ein «einfacheres Produkt» anbieten wolle, das «wettbewerbsfähigeren Preise» ermögliche. Nur auf Flügen von und nach Europa bleibt die Business Class mit den Tarifen XL und XXL in den Boeing 787 bestehen.

Zusätzlich zum neuen Tarifsystem führt Avianca gerade ein neues Sitzkonzept in ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte ein. Dazu gehören normale Economy-Sitze und sogenannten Plus-Sitze, die sich weiter vorne im Flieger befinden und bequemeren Kopfstützen haben. Herzstück sind aber die neuen Premium-Sitze der Fluggesellschaft.

Neue Premium-Sitzreihe im Anflug

In der Dreier-Premium-Sitzreihe verschwindet der Mittelsitz zur Hälfte. Zwar ist noch eine Lehne da, doch anstatt der Sitzfläche gibt es eine Mittelkonsole. Diese dient als Tisch und Trenner zwischen den äußeren Sitzen, deren Sitzflächen dadurch deutlich breiter ausfallen.

Auf Nachfrage von aeroTELEGRAPH erklärt eine Avianca-Sprecherin, die neuen Sitze seien mit den neuen Tarifen frei kombinierbar: «Zum Beispiel kann ein Kunde eine Reservierung im Tarif S vornehmen und dann gegen eine Gebühr einen Premium-Sitz auswählen.» In den Tarifen XS und S und ist jede Sitzreservierung kostenpflichtig. Bei M und L kann kostenlos ein Economy-Sitz reserviert werden, Plus- und Premium-Sitz kosten einen Aufpreis.

50 Airbus A320 bis Oktober umrüsten

Avianca macht es so möglich, den billigsten Tarif mit dem besten Sitz im Flieger zu kombinieren. Sie will bis Oktober mehr als 50 Airbus A320 mit den neuen Sitzen ausstatten.

Mehr zum Thema

Zwei Jets von Gol und in der Mitte einer von Avianca: Jetzt Partner.

Avianca und Gol fordern gemeinsam Latam heraus

Aviancas künftige Premium-Sitzreihe für den Airbus A320: Die Mittelkonsole ...

Recaro revolutioniert Business-Sitzreihe für Kurzstrecke

Dreamliner von Avianca: Flugzeug der Wahl.

Avianca geht nur noch mit Boeing 787-8 auf die Langstrecke

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies