Airbus A220-300 von Air Baltic: Künftig Stammgast in Wien.

Wet-LeaseAustrian Airlines holt sich drei Airbus A220 von Air Baltic

Neben Braathens Regional wird auch Air Baltic kommenden Sommer für die österreichische Lufthansa-Tochter fliegen. Jetzt ist auch erstmals klar, in welchem Umfang Austrian Airlines auf die Letten setzt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Seit Jahrzehnten setzte Austrian Airlines nicht mehr auf so viel Wet-Lease wie im kommenden Jahr. Den Anfang machten zwei ATR 72-600 mit Crews von BRA Braathens Regional Airlines, die seit dem Start des Sommerflugplans im Einsatz stehen. Ab Oktober kommt eine dritte ATR hinzu, um die neue Verbindung zwischen Linz und Frankfurt abdecken zu können. Daneben mietet AUA seit Juni ein Embraer E195 von Air Dolomiti mit Crew für Flüge von Wien nach Venedig, um den Ausfall eines beschädigten Airbus A320 Neos abzufedern.

Mit der Leistung von BRA sei man sehr zufrieden, sagt Austrian Airlines' Flugbetriebschef Francesco Sciortino im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. «Die Kolleginnen und Kollegen machen einen guten Job, die Maschinen sind zuverlässig, pünktlich und die Airline hilft uns sehr dabei, die Sommerspitzen abzudecken». Außerdem könne man die ATR auf Strecken einsetzen, wo kleinere Flugzeuge Sinn machten.  Dies hilft allen Beteiligten, denn der Einsatz größerer Maschinen wäre auf manchen Strecken einfach nicht rentabel. «Wir werden noch länger mit Braathens zusammenarbeiten, zumindest solange als beide Seiten mit dem Deal zufrieden sind.»

AUA kann sich vorstellen, noch stärker auf Wet-Lease zu setzen

Sciortino kann sich vorstellen, weitere Wet-Lease- Maschinen dazu zu mieten. «Denn im Sommer fliegen wir um 44 bis 54 Prozent mehr Passagiere als im Winter» begründet er. Ein neuer Partner ist dabei schon bekannt: Air Baltic. Jetzt verrät der Manager auch erste Zahlen zum Einsatz der Letten in Wien. «Nach aktuellem Stand plant Austrian Airlines den Einsatz von drei Wet-Lease-Flugzeugen von Air Baltic im Sommerflugplan 2025.»

Lufthansa Group hat kürzlich bekannt gegeben, im kommenden Sommer insgesamt 21 Airbus A220 von Air Baltic mit Crews zu mieten. Sechs davon wird Swiss einsetzen, vier Brussels Airlines und drei AUA. Der Rest wird bei Eurowings und Lufthansa im Einsatz stehen.

Mehr zum Thema

Flieger von Air Baltic, Eurowings und Helvetic: Enge Partnerschaft.

Air Baltic fliegt kommenden Sommer mit 21 Airbus A220 für Lufthansa Group

Airbus A220 von Air Baltic:  Bald in Wien und Brüssel?

Fliegt Air Baltic bald deutlich mehr für die Lufthansa-Gruppe?

ticker-air-baltic

Air Baltic flog 2025 so viele Passagiere wie noch nie

ticker-air-baltic

Air Baltic weitet Codeshare mit Icelandair auf Nordamerika aus

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies