Superjet von Armavia: Wegen Streit gegroundet

Armavia zu verkaufen

Die armenische Fluggesellschaft steckt in großen finanziellen Problemen. Nun soll sie verkauft werden. Angeblich gibt es schon Interessenten.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Armeniens Nationalairline geht es nicht besonders gut: Im Frühjahr erst drohte die Fluggesellschaft mit dem Konkurs, falls der Flughafen Eriwan die Gebühren nicht senke. Sie konnte sich die Kosten einfach nicht mehr leisten. Schon lange kursierten angesichts der prekären finanziellen Lage Gerüchte, dass Armavia schon bald verkauft werde. Nun hat sich das bestätigt. Eine Sprecherin bestätigte, dass man sich auf der Suche nach einem Käufer befinde. Noch sei nicht klar, wer das sein könnte, aber es gebe schon mehrere Interessenten. In armenischen Medien jedoch wird schon heftig spekuliert, an wen die angeschlagene Airline gehen könnte.

Man habe mitbekommen, dass sich Eigner Mikhail Baghdasarov mit italienischen Geschäftsleuten unterhalten habe, schreibt etwa die Zeitung Panorama. Und vielleicht ist da durchaus etwas dran. Der argentinisch-armenische Geschäftsmann Eduardo Eurnekian wolle die Airline kaufen, heißt es andernorts. Er besitzt heute den Flughafen Swartnoz in Eriwan und war früher einmal Aktionär der italienische Volare.

Ende des Streits mit Sukhoi

Eine breitere Aufmerksamkeit auf Armavias Situation hatte sich kürzlich aus einem Streit mit dem Flugzeughersteller Sukhoi ergeben. Die Fluggesellschaft war der Erstkunde des neuen russischen Jets Superjet 100. Doch zufrieden zeigte Armavia sich nicht. Die Flieger seien nicht profitabel und bräuchte im Vergleich zu Konkurrenzmodellen zu viele Reparaturen, beschwerte man sich. Daher wolle man sie zurückgeben. Hersteller Sukhoi konterte, Armavia habe noch nicht einmal alle Zahlungen geleistet, zu denen sie verpflichtet sei. Mit der Begründung wolle sie nur davon ablenken, dass sie in einer großen finanziellen Krise stecke. Armavia legte nun aber den lange schwelenden Streit mit Sukhoi bei. Deshalb nimmt die Airline ihre Flüge mit dem Superjet 100 unter einem neuen Leasingvertrag ab sofort wieder auf.

Mehr zum Thema

Sukhoi Superjet 100: Ab Juni nach Deutschland.

Neue Nationalairline für Armenien?

Armavia-A320: Heben nicht mehr ab.

Armavia am Boden

SSJ 100 von Aeroflot: Vier müssen am Boden bleiben

Flugverbot für Aeroflots Superjets

Sicherheitshinweise für den Superjet von Armavia: Bald nicht mehr gebraucht.

Armavia: «Zu viele Reparaturen»

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack