Airbus A330 von Aerolineas Argentinas in Ushuaia: Die Airline gehört künftig den Angestellten.

NotstandsdekretArgentiniens Präsident übergibt Aerolineas und Austral an Angestellte

Javier Milei hat seine Schocktherapie für die Wirtschaft gestartet. Dabei privatisiert Argentiniens Präsident Aerolíneas Argentinas und Austral und öffnet den Markt für in- und ausländische Airlines vollständig.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Argentiniens neuer Präsident Javier Milei hat einen «wirtschaftlichen, finanziellen, steuerlichen, sozialen und administrativen Notstand» erklärt. Entsprechend hat er am Mittwochabend (20. Dezember) ein Notstandsdekret erlassen, um seine Schocktherapie für die Wirtschaft rasch umzusetzen. Es ist 86 Seiten lang und enthält 366 Deregulierungsmaßnahmen.

Zu den Schritten von Milei gehört auch die Privatisierung der Nationalairline und ihrer Regionaltochter. Im Dekret ist die «teilweise oder vollständige Übertragung des Aktienpakets von Aerolíneas Argentinas und Austral Líneas Aéreas und der von ihnen kontrollierten Unternehmen an die Mitarbeitenden» festgehalten. Zugleich hat er Vorschriften gestrichen, welche die beiden Fluggesellschaften als «gemeinnützig und enteignungspflichtig» erklären und so eine Privatisierung verhinderten.

Keine Beschränkungen mehr am Himmel

Ebenso hat der libertäre Populist Milei eine Open-Sky-Politik eingeführt. Sie erlaubt es Fluggesellschaften aus dem In- und Ausland, sowohl inländische als auch internationale Flüge von und nach Argentinien durchzuführen. Bilaterale Luftverkerhsabkommen sind damit nicht mehr erforderlich.

Mehr zum Thema

Javier Milei und ein Jet von Aerolíneas Argentinas: Argentiniens gewählter Präsident mag keine Staatsunternehmen.

Was Argentiniens neuer Präsident mit Aerolíneas Argentinas vorhat

Boeing 777-300 ER von Swiss: Fliegt zwei Mal pro Woche weiter nach Buenos Aires.

Argentinien hofft auf Nonstopflüge von Swiss

Argentiniens Präsident Alberto Fernández: Bekommt bald eine andere Boeing 757.

Argentiniens mühsamer Weg zum neuen alten Regierungsjet

Wie Lufthansa privatisiert wurde

Wie Lufthansa privatisiert wurde

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies