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New York - Miami

American plant ab Ende Dezember 737-Max-Flüge

Die Fluglinie rechnet damit, schon bald wieder mit der Boeing 737 Max zu fliegen. Der Neustart wird bei American Airlines jedoch ein gemächlicher sein.

American Airlines

Boeing 737 Max von American  Airlines: Noch keine optimistische Planung.

Langsam aber sicher steuert die Boeing 737 Max auf die Wiederzulassung zu. Sowohl von der Federal Aviation Administration FAA in den USA als auch von der European Aviation Safety Agency Easa hieß es in den vergangenen Tagen, man sei zufrieden mit den Anpassungen, die am Flieger vorgenommen wurden. Boeings Prognose, dass das Grounding der 737 Max  bis zum Ende des Jahres aufgehoben wird, ist also nicht total unrealistisch.

Dennoch sind die Kunden offenbar lieber übervorsichtig in ihrer Planung. American Airlines nahm den Kurz- und Mittelstreckenflieger für mehr als 1900 Flüge zwischen Dezember und März wieder aus dem Flugplan, und setzt andere Flieger ein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Doch ganz aufgegeben hat man einen möglichen Neustart in diesem Jahr nicht.

Max-Flüge ab 24. Oktober buchbar

Für die Woche zwischen dem 29. Dezember und dem 4. Januar ist aktuell ein Flug mit der Boeing 737 Max pro Tag zwischen Miami und dem New Yorker Flughafen La Guardia vorgesehen. Ab dem 24. Oktober können Kunden die Flüge buchen.

Auch die Frage, wie Airlines damit umgehen, dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Flieger angeschlagen ist, wird beantwortet. American hat sich entschieden, Kunden bei der Buchung darauf aufmerksam zu machen, dass der von ihnen gewünschte Flug mit einer Boeing 737 Max durchgeführt wird. Es gibt pro Tag mehrere Flüge auf der Strecke, Alternativen werden also vorhanden sein.

Auch United weist auf Modell hin

Dasselbe planen diverse andere Fluggesellschaften. United hat bereits vor einem Jahr erklärt, Kunden auf das Flugzeugmodell hinzuweisen. Gleich wollen es Westjet und Southwest halten. Auch der deutsche Max-Betreiber Tuifly weist aus, mit welchem Flugzeug ein Flug durchgeführt wird.

Allerdings komme es auf den Verkaufskanal an, ob das auch angezeigt werde. Umbuchungen sind für Ferienflieger naturgemäß schwieriger, da sie viele Strecken nur ein oder zwei Mal pro Woche bedienen.



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