Die Homo-Ehe ist immer noch nicht überall in den USA erwünscht.

Southwest und Co. gegen Arizona

Mehrere Bundesstaaten der USA wollen Firmen erlauben, Homosexuelle auszuschließen. Airlines verurteilen das. Nun erzielten sie einen ersten Erfolg.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Wir sind ernsthaft besorgt darum, was in verschiedenen Bundesstaaten, unter anderem Arizona oder Georgia, vor sich geht», ließ Delta Air Lines ihre Kunden in einer Mitteilung wissen. Hintergrund sind Pläne, Unternehmen per Gesetz zu erlauben, aus religiösen Gründen Kunden nicht mehr zu bedienen. Das würde etwa bedeuten, dass Bars oder Restaurants Schwule und Lesben des Lokals verweisen dürfen, einfach weil der Besitzer etwas gegen Homosexuelle hat.

Zahlreiche Unternehmen haben sich bereits gegen die Pläne ausgesprochen. Auch Fluggesellschaften aus den USA kämpfen entschieden gegen die Regierungen der Staaten. Neben Delta haben bereits American Airlines, Alaska Airlines und Southwest die Gouverneurin von Arizona aufgefordert, ein Veto gegen das geplante Gesetz einzulegen. Und sie hörte. Am Donnerstag (27. Februar) hat die Jan Brewer ihr Veto gegen das geplante Gesetz eingereicht. Nun hoffen die Airlines, dass andere folgen.

Noch andere Staaten

«Wenn dieses Gesetz tatsächlich zustande käme, dann wäre alles, wofür man bisher gekämpft hat, ganz umsonst gewesen», so etwa Doug Parker, Chef von American Airlines. Auch bei Southwest heißt es, die Firma unterstütze eine offene Kultur, die tolerant gegenüber jedem Kunden ist. «Wir würden niemals eine Gesetzgebung unterstützen, die gegen unsere Überzeugung von Toleranz und null Diskriminierung ist», heißt es in einer Stellungnahme.

In Georgia, Idaho, Maine, Mississippi, und Kansas sind ähnliche Gesetze wie das von Arizona in Arbeit. Gleichzeitig haben aber 17 amerikanische Bundesstaaten die Homo-Ehe legalisiert und mit der von Heterosexuellen gleichgestellt. Die Tourismusvereinigung Arizonas sorgte sich ebenfalls um ihr Geschäft. Man habe bereits von vielen Kunden gehört, dass sie ihre geplanten Reisen ganz absagen wollen, oder niemals wiederkehren wollen, falls das Gesetz wirklich verabschiedet wird.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack