Airbus A380 von Lufthansa: Muss vielleicht doch nicht für immer geparkt bleiben.

Aushilfe bis zur Boeing 777XLufthansa rechnet A380-Szenarien durch und äugt auf Boeing 777

Kürzlich erklärte die Fluggesellschaft erstmals, es gebe doch noch eine Restchance für eine Rückkehr des Airbus A380. Zugleich spricht Lufthansa mit Boeing über 777-300 ER.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ab kommenden Herbst gibt Lufthansa sechs Superjumbos an Airbus zurück. Den Rückverkauf hatte die deutsche Fluggesellschaft noch vor der Pandemie mit dem Flugzeugbauer vereinbart. Acht Exemplare behält sie - und wollte sie eigentlich nie mehr einsetzen. Doch vergangenen Monat erklärte Konzernchef Carsten Spohr plötzlich, es gebe doch noch eine kleine Chance für eine Rückkehr des Airbus A380.

Diese Chance hat dem XL-Flieger Airbus-Konkurrent Boeing verschafft. Denn wegen der Lieferverzögerung bei der 777X fehlen Lufthansa im Sommer 2024 und Sommer 2025 besonders große Flugzeuge. Wenn die Nachfrage dann sehr groß sei, ziehe man neben dem Einsatz von Airbus A340-300 und A340-600 auch einen Einsatz der verbliebenen Airbus A380 in Betracht, so Spohr.

Triple Seven bereits im Konzern bekannt

Offenbar rechnet man in Frankfurt jetzt die Möglichkeiten schon einmal durch. Man schaue sich eine 3+1- und eine 6+2-Variante an. Dabei würden drei beziehungsweise sechs Airbus A380 bei Lufthansa wieder fliegen und einer beziehungsweise zwei als Reserveflieger dienen, berichtet das Portal Aero.

Spohr erklärte schon im Mai, man spreche mit Boeing zugleich «über zusätzliche Flugzeuge anderer Bauart». Offenbar hat Lufthansa dabei gemäß dem Bericht vier bis sechs Boeing 777-300 ER im Visier. Dabei handele es sich um so genannte White Tails, also bereits gebaute Flieger, die der Kunde nicht mehr will, Sie sind schnell verfügbar. Mit Swiss gibt es im Konzern bereits einen Betreiber des Modells, Lufthansa Cargo setzt die Frachtversion der Triple Seven ein und Austrian Airlines die Boeing 777-200.

Lufthansa nutzt Opportunitäten

Solche Opportunitäten nutze Lufthansa zuletzt vermehrt. So leaste die Fluglinie vier Airbus A350 von Phillippine Airlines. Zugleich holte sie sich Dreamliner-White-Tails, die einst für Vistara vorgesehen waren. Die erste der Boeing 787-9 wird das Kennzeichen D-ABPA und soll schon bald ausgeliefert werden.

Mehr zum Thema

Im spanischen Teruel: Airbus A380 von Lufthansa.

777X-Verspätung ist Hoffnungsschimmer für Lufthansas A380

Nicht nur Airbus A380 von Lufthansa standen ...

Lufthansa gibt A380 ab Oktober zurück an Airbus

D-ABPA: Ab Sommer unterwegs.

Lufthansa setzt erste Boeing 787 zuerst im Inland ein

ticker-lufthansa

Ostdeutsche Länder zurückhaltend bei Lufthansa-Vorstoß für staatlich gesicherte Flüge

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies